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23.06.2018

1.Damen - ...letztes Punktspiel der Saison - Heimspiel gegen TC Markranstädt

...nun ist sie schon wieder Geschichte, unsere Sommer-Punktspielsaison des Jahres 2018.
Schön wars mit Euch und es gab einen krönenden Abschluss, wenn auch ziemlich kühl und regnerisch. Aber im letzten Spiel sollte es nochmal heiß hergehen, schließlich spielten wir nicht nur gegen Markranstädt sondern auch gegen den Abstieg - ein Sieg wäre dafür sehr förderlich, so die Devise.

Am vergangenen, verregneten und kühlen Samstag (ich war schon beim Heraussuchen der Handschuhe) trafen wir auf heimischem Platze auf die Damen des TC Markranstädt.
Vor dem Spiel gab es einige organisatorische Probleme, meldeten sich doch Ramona und Lisa nur für die Einzel und seitdem habe ich Muskekater in Mittel- und Zeigefingern, weil diese besonders gefordert waren, um über alle Kanäle der Social Media zwei Spielerinnen fürs Doppel zu gewinnen. Als dann zwischendrin auch noch Theresa ausfiel, war das Chaos perfekt. Zum Glück änderte sich die Terminlage bei Theresa wieder zu unserem Gunsten und mit Caro und Katrin waren kurz vor ultimo auch die zwei Doppelspielerinnen an Bord - und ich kurz vorm Herzkasper... Ich beantrage hiermit Herztropfen für nächste Saison, ich werde ja auch nicht jünger.

Aber egal, alles war dann perfekt fürs Spiel, die Gegnerinnen glücklicherweise relaxed was die beiden ersten unbedingten Einzel mit Ramona und Lisa anbelangte und so begannen wir dann mit Theresa, Lisa und Ramona in der ersten Runde. Und siehe da - pünktlich zu Spielbeginn hörte auch der Regen auf und die Plätze waren nun auch prima gewässert.

Ramona meinte kurz vor dem Spiel mit einem kleinen Seitenblick zu mir: Oh, die spielt bestimmt gut. Woraufhin ich erwiederte: aber du bist besser. Sie schaute nochmal schelmisch, wie es ihre Art ist, trabte ab zu Platz drei und tat genau das. Sie war eben besser - wir hatten auch nichts anderes erwartet von Ramona. Ihre Gegenerin erwies sich als schlichtweg überfordert von Ramonas Spielfreude, Ballgefühl und vor allem von Ramonas Lauffreudigkeit. Hatte sie einen Ball nach ihrer Meinung so gewitzt platziert, dass da nur jemand mit einem Fahrrad rankommt, so hatte sie sich verrechnet. Der kleine Blitz von TC Wacker Gohlis wutschte von links nach rechts und erlief jeden Ball. 6:1 und 6:1 für Ramona - tolles Leistung, danke!!

Lisa erwischte die lustige Antje - kennen wir noch vom TC Lindenau, die an guten Tagen jeden vom Platz und an schlechten Tagen alles ins Netz oder ins Aus fegt. Und dabei redet sie auch noch ohne Unterlass. Die Spielweise von Antje und Lisa ähnelt sich. Beide spielen flache, möglichst schnelle Grundlinienbälle, Antje vielleicht mit etwas mehr Slice. Das sollten gute Voraussetzungen sein für unsere Lisa. Sie hielt auch am Anfang lange gut mit und konnte das Spiel offen halten. Aber dann hatte wohl Antje doch eher einen guten Tag und der erste Satz ging für Lisa mit 4:6 verloren. Zu Beginn des zweiten gab es nochmal Hoffnung, Lisa ging mit 2:1 in Führung und brummelte dann aber nur: bitte nicht unter Druck setzen. Also ging ich lieber wieder und hoffte, sie macht sich nicht selbst zu viel davon. Aber es klappte leider nicht wie in anderen Spielen, wo Lisa im zweiten Satz den Turbo rausholte. Der Turbo blieb diesmal aus, Lisa haderte zu viel mit sich selbst und der zweite Satz ging leider mit 2:6 verloren.

Währenddessen hatte Theresa auf Platz eins eine junge, lauffreudige und technisch sehr versierte Spielerin. Das war eine richtig heftige Herausforderung. Im ersten Satz hatte sie noch kein probates Mittel dagegen und probierte und überlegte - verlor aber mit 2:6. Im zweiten Satz aber war Theresa endlich auf Betriebstemperatur und machte das, was sie perfekt beherrscht - sie wurde zur Links-Rechts-Ballwand. Noch nie davon gehört? Na dann spielt mal gegen Theresa, wenn sie im Tunnel ist. Die Rechts-Links-Ballwand bringt jeden Ball zurück und lässt ihre Gegenerin immer hübsch von rechts nach links rennen, manchmal auch nach vorn und nach hinten, da kennt die Ballwand nix und irgendwann ist die Gegnerin so genervt oder schwächelt, oder verliert die Geduld oder was auch immer und macht die Fehler. Und dann wurde es richtig spannend. Beim 6:6 im zweiten Satz gingen die beiden in den Satz-Tiebreak. Inzwischen saß Ramona neben mir auf der Bank und hielt meine Hand - ich hatte ja noch keine Herztropfen. Theresa aber machte ihre Sache, blieb im Tunnel und holte sich den zweiten Satz mit 7:6. Und weils so schön lief, gings auch gleich in den Matched-Tiebreak. Ich machte zwischendrin vor Anspannung die Augen zu - aber nun zog Theresa den Sack zu und gewann das Tiebreak souverän mit 10:4. Eine supertolle Leistung und ein toller Kampf mit viel Nervenstärke und Dank ihrer großen Erfahrung.

In der zweiten Runde spielten wir mit Isa, Henriette und meinereiner.
Isa legte auf Platz drei einen Superstart hin und wischte ihre Gegnerin mit 6:2 im ersten Satz vom Platz. Ich äugte immer mal rüber und freute mich total über ihr tolles Spiel und ihre Coolness. Im zweiten Satz riss leider der Spielfaden bei Isa ab. Woran es lag? Keine Ahnung, hatte selbst grad zu tun, aber Katrin war inzwischen eingetroffen und gab moralische Unterstützung auf der Bank. Leider ging der zweite Satz mit 3:6 in die Hose und Isa ins Matched-Tiebreak (schon wieder Tiebreak, hatten wir doch grad bei Theresa). Theresa eilte von meiner Bank zu Platz drei und gab hilfreiche Unterstützung, derweil kam Katrin zu mir. Und jawoll, es klappte, super!!! Isa holte sich den Sieg im Matched-Tiebreak mit 10:8. Das waren gaaaaanz wichtige Siege und Punkte.

Henriette hatte derweil eine junge und versierte Spielerin, der sie leider nicht viel Paroli bieten konnte. Aber unsere Henriette lässt deswegen den Kopf nicht hängen und sich auch die Laune nicht verhageln. Sie kömpfte tapfer um jeden Punkt und musste sich dennoch mit 1:6 und 1:6 geschlagen geben.
Inzwischen begann mein Spiel auf Platz eins gegen die gegnerische Nummer eins. Nun ja, ehrlich gesagt, war das keine besondere Herausforderung. Sie hätte eigentlich an Position 2 spielen müssen, denn sie spielte nicht so gut wie Theresas Gegenerin. Aber vielleicht hatte sie auch nur einen schlechten Tag, denn ein ums andere mal gelang ihr dann doch ein super Vorhand- oder auch Rückhandschlag, den sie mir um die Ohren haute. Dennoch war sie nicht gerade lauffreudig und so hatte ich relativ leichtes Spiel indem ich sie in Bewegung brachte mit kurzen Bällen, langen Bällen, Stopps oder links-rechts Spiel. Es gelangen ein paar schöne Longline-Bälle und einige Stopss und dann stand es auch schon 6:2 und 6:0.

Und damit stand es nach den Einzel sage und schreibe 4:2 für uns. Das bedeutete, wir brauchten nur ein gewonnenes Doppel, um das Punktspiel zu gewinnen und den Abstieg zu vermeiden. Puh, waren wir froh. Und damit ja nichts anbrennt entschieden wir uns, auf Nummer sicher zu gehen und schickten Theresa und mich als eingespieltes Team ins erste Doppel. Mama und Tochter Milker spielten im zweiten Doppel und Isa plus Henriette im dritten Doppel.
Ich hatte die Hoffnung, dass insbesondere Isa und Henriette im dritten Doppel punkten und gewinnen. Und bei Caro und Katrin hatte ich die Befürchtung, dass sie im zweiten Doppel "abgeschossen" werden. Aber - Überraschung - es kam genau anderes herum.
Isa und Henriette verloren leider ziemlich rasch mit 0:6 und 1:6, verschwesterten sich aber offenbar mit den Gegenern zwischendrin. Jedenfalls meinte nachher eine ihrer Gegenspielerinnen, dass sie noch nie so viel Spaß beim Punktspiel hatte und wollte dann auch noch glatt unsere Henriette abwerben. Nö, die geben wir aber nicht her.

Katrin und Caro spielten derweil auf Platz zwei ungemein unbeschwert auf und zeigten was sie drauf haben. Jedenfalls erspielten Sie mit 3:6 und 3:6 zwar leider keinen Sieg, aber holten jede Menge Punkte und hatten Freude am Spiel.
Theresa und ich hatten glücklicherweise nicht viel Probleme und von Beginn an das Spiel unter Kontrolle, was auch die beiden anderen Doppel beruhigte und befreit aufspielen ließ. Am Ende stand es im ersten Doppel 6:1 und 6:0 und damit - juchhuuuu - hatten wir das gesamte Punktspiel gewonnen.

Super, tolle Leistung von allen. Auch von Henriette und Lisa, die diesmal keinen Sieg davontrugen, aber der Mannschaftsgeist zählt und das Teamergebnis.
Damit sind wir an drittletzter Stelle in der Tabelle und somit (hoffentlich) raus aus dem Abstiegsbereich.
An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass es mir sooo gut gefällt, wie wir uns immer wieder gegenseitig motivieren und auch als moralische und sachliche Unterstützung bei den Spielenden mit auf der Bank sitzen. Wir sind ein tolles Team und es macht Spaß mit Euch Tennis zu spielen.

Vielen Dank an alle, die in dieser Saison mitspielten oder auch aushalfen, wenn die Personaldecke mal eng war.
Ich freue mich auf unsere Abschlussparty - Katrin wird den Termin noch bekanntgeben, bzw. vorschlagen.

 

12.05.2018

1.Damen - Knapp verloren ist fast gewonnen! ...auf nach Wurzen

am vergangenen sonnigen Samstag machten sich zur Mittagsstunde 6 unentwegte Damen des TC Wacker Gohlis auf nach Wurzen, um im dortigen Stadtpark die Wurzener Damen herauszufordern.

Die Konstellation war schwierig, hatte sich doch unsere "sichere Bank", namens Theresa, eine Auszeit gewünscht (wurde schweren Herzens genehmigt) und so rückten alle eine Station, äh Position vor. Nun ja, sagten sich insbesondere Lisa, Astrid und Katrin, rücken wir eben vor und sie beschlossen, der Herausforderung gelassen ins Auge zu blicken und an ihren Aufgaben zu wachsen. Jedenfalls gingen sie mit einer gewissen stoischen Ruhe ans Werk - was genau die richtige Einstellung ist. Ganz nebenbei und vorab - sie sind bestimmt allesamt inzwischen 5 cm größer ;-)

Vorab muss man erwähnen, dass die Plätze des TC Wurzen hintereinander angeordnet sind und nicht nebeneinander. Das bedeutet, dass man nicht von einem Platz zum anderen schauen kann, sondern man muss sie ablaufen. Das war nicht gerade förderlich für diese Berichterstattung. Man (frau) möge der Berichterstatterin verzeihen, wenn sie nicht alles minutiös erstatten kann, es herrschten schlichtweg schwierige Sicht-Bedingungen ;-)

In der ersten Einzel-Runde spielten wir mit Kerstin, Astrid und Katrin.
Katrin hatte wohl die schwerste Aufgabe unter den ersten drei Einzel. Sie spielte an Position 4 und das war eine echte Herausforderung. Aber sie meisterte die eigentlich unlösbare Aufgabe mit Bravour und erspielte immerhin 4 Punkte gegen eine Spielerin mit LK 19. Was mir bei Katrin am meisten gefällt, sie strahlt nach jedem Spiel, egal ob gewonnen oder verloren. Sie nimmt das Positive mit und hat immer Spaß am Spiel - wunderbar Katrin.

Astrid spielte an Position drei und hatte eine LK 17 gegen sich, die auch noch ihre Tochter hätte sein können. Und Astrid kämpfte, wie gewohnt, forderte der jungen Gegnerin alles ab. Sie verlor im ersten Satz denkbar knapp mit 4:6. Leider reichte dann die Kraft im zweiten Satz nicht mehr ganz. Selbst die Party am Vorabend half offenbar dann doch nicht, schade Astrid, der zweite Satz ging leider auch verloren.

Ich hatte im Einzel eine junge Spielerin mit LK 12 gegen mich und ich ging erst mal illusionslos ins Match. Vielleicht war das die richtige Einstellung aber vielmehr lag es an meinem Coach Lisa. Sie begleitete mich mit prima Hinweisen, wie "bei ihr ist die Vorahnd schlechter als die Rückhand" - in der Tat, wann kommt das mal vor - und mit aufmunternden Worten in den Wechselpausen. Nach dem 1:2 dachte ich noch "ach herrje", nach dem ersten Satz mit 6:3 hatte sich das Blatt gewendet und ich verschwendete zwischendrin einen klitzekleinen Gedanken an: "hier geht vielleicht was" um diesen sogleich zu verwerfen und nur weiter von "Punkt zu Punkt" zu denken. Bis kurz vor Schluss traute ich "dem Frieden nicht" wirklich und ließ sicherheitshalber nichts anbrennen und gewann auch den zweiten Satz - war vielleicht, im Nachhinein betracht, die richtige Taktik. Vielen Dank an Lisa für das konstruktive Coaching, was mir sehr viel half in der Konzentration.

In der zweiten Runde traf Lisa auf eine junge, aber erfahrene und abgeklärte Spielerin. Diese Gegenerin hätte eigentlich leistungsmäßig an die Position 1 gehört, denn sie spielte besser als die aktuelle Position 1. Lisa hatte wenig Chancen und Variationsmöglichkeiten. Was Lisa auch spielte, die Gegnerin hatte nicht nur eine passende Antwort parat, sondern spielte exzellent und locker longline oder cross, ganz wie es ihr beliebte. Da hätten selbst Theresa und ich das Nachsehen gehabt. Also Lisa, keinen Gram bitte, das war ein "Übungsspiel" und in drei Jahren hast Du sie.....

Auf Platz zwei spielte derweil Ramona. Sie ging wieder mit der gewohnten Leichtigkeit ins Spiel - mit "ich hab ja nichts zu verlieren, allenfalls zu gewinnen". Inzwischen - ich sag es nur unter der Hand - ist ja Ramona auch zu einer "sicheren Bank" geworden. Sie spielte ihre Gegnerin eben mal flugs an die Tenniswand, gewinnt souverän mit 6:0 und 6:1 und verbrüderte sich zwischendrin mit ihrer Gegnerin - wohl damit diese nicht ganz so niedergeschlagen aus dem Spiel geht und die Doppel nicht verweigert....
Vielen Dank an Ramona für diesen tollen Sieg :-)

Isa hatte es schwer auf Platz 3 gegen eine Gegnerin mit LK 21, aber immerhin erspielt Isa 3 Punkte, verliert aber leider eindeutig mit 1:6 und 2:6.

Nach den Einzeln stand es also 2:4 gegen uns. Denkbar schlechte Voraussetzungen für einen Punktspielsieg :-\
Fazit: Wir mussten also alle Doppel gewinnen, um noch das Punktspiel für uns zu entscheiden. Also knobelten wir lange an der Doppelbesetzung. Schlussendlich spielten Isa und ich an eins, Astrid und Katrin an zwei und Lisa und Ramona an drei. Die Gegner spielten von oben runter - ihnen reichte ja auch nur ein Doppel zum Sieg.

Und wie immer wurden die Doppel zum Krimi und zum entscheidenden Faktor. Dass es absolut knapp zuging, vermittelt die Information, dass alle Doppel über Tiebreaks entschieden wurden.

1. Katrin und Astrid verlieren den ersten Satz mit 6:2. Dann waren sie offenbar eingespielt, hatten "Blut geleckt" und drehen das Spiel im zweiten Satz und gewinnen diesen mit 7:5 - Matched-Tiebreak: ich habs gesehen, zumindest die letzten Punkte. Beide waren bis zum Äußersten konzentriert und gewinnen mit 10:7,  juchhuuu erstes Doppel gewonnen.

Lisa und Ramona lieferten sich im dritten Doppel ein Kopf-an-Kopf-Rennen im ersten Satz mit 6:6 - Satz-Tiebreak - das entscheiden sie mit 10:8 für sich. Toll erster Satz "in der Tasche". Im zweiten Satz lief es wieder knapp. Zwischendrin haderte Lisa mit ihrem Netzspiel - Umstellung auf Ramona am Netz und Lisa hinten - klappte besser - und funktionierte - Gegener kurz verwirrt - Ramona zog Lisa mental - das reichte aus zum Sieg im zweiten Satz mit 7:5. Zweites Doppel gewonnen! Super ihr beiden! Was Teamgeist doch alles bewirkt.

Im ersten Doppel gingen Isa und ich mit 3:0 in Führung, später dann mit 5:2. Aber die Nr. 1 und 2 der Gegner kamen immer besser ins Spiel und dann doch wieder heran bis zum Ausgleich zum 6:6. Satz-T-Break. Leider verloren wir das T-Break knapp mit 4:7.
Der zweite Satz verlief zwar anders, wir liefen lange einem Break hinterher, konnten aber zum 6:6 ausgleichen. Wieder Satz-Tiebreak und ich hatte die Hoffnung, dass es diesmal  zu unseren Gunsten ausgeht - aber leider nicht.
Sorry, Mädels - es ärgert mich noch heute, es fehlten wirklich nur wenige Punkte zum Sieg im Doppel und damit zum Punktspielsieg. Leider verloren wir auch das zweite Tiebreak und damit das Punktspiel. Ach je, sooo schade.

Aber egal. Knapp verloren ist fast gewonnen. Wir hatten nette Gastgeber, es gab auch gut zu futtern und anschließend Tröster-Sekt und ich spiele sooo gerne mit Euch.

 

05.05.2018

1.Damen - ...Spiel, Satz und Sieg gegen TC Blau Gelb Bad Lausick 

...zu kühler und früher Stunde (bereits um 7:15 Uhr) machten sich 6 Damen auf den Weg in den Kurort Bad Lausick, um den Damen vom TC Blau Gelb Bad Lausick Paroli zu bieten.
Nachdem wir die Tortur der Umleitung erfolgreich überwunden hatten, ging es sofort ans Warmspielen, Warmlaufen und auf Touren kommen - insbesondere betraf das Theresa, Astrid und Ramona - sie waren in der ersten Einzelrunde dran - bei gefühlt 5 Grad Außentemperatur - brrrrr, war das kalt....

Theresa begann ihr Einzel konzentriert und zielgerichtet - wie gewohnt. Nach einer kurzen Phase des "gegenseitigen Beschnupperns" - also bis zum 2:1 zeigte Theresa wer hier Herr, äh Dame im Hause ist und beendete den Satz kurzentschlossen mit 6:2. Im zweiten Satz war die Gegenwehr der Gegnerin eigentlich schon gebrochen und nur eine kurze Phase der Unkonzentriertheit von Theresa vergönnte ihr noch ein Pünktchen - 6:1 für Theresa. Prima, super, klasse - das erste Einzel war im Kasten.

Auf Platz zwei kämpfte derweil Astrid. Sie hatte eine echt starke Gegnerin mit einer krassen Vorhand, die sie des öfteren - gar nicht gut - Astrid "um die Ohren schlug". Aber Astrid wäre nicht Astrid, wenn sie nicht gegenhielte. Im ersten Satz musste sie erst mal auf Betriebstemperatur kommen (hatte ich den Eindruck - bei den Außentemperaturen kein Wunder), und am Vortag war schließlich auch keine Party..... Mhhmm. Im zweiten Satz ging dann endlich bei Astrid die Post ab. Jetzt hatte sie sich auf die Gegnerin eingestellt und variierte ihr Spiel, drehte das Spiel, der zweite Satz ging an Astrid: Matched-Tiebreak. Inzwischen waren die anderen Einzel beendet und alle fieberten mit Astrid. Das Tiebreak wogte hin und her, beide kämpften, aber leider verlor Astrid denkbar knapp mit 7:10. Das war sooooo schade. Wie war das doch gelich mit der Party am Vortag?...

Super schön war aber, was inzwischen auf Platz drei geschah. Dort spielte Ramona. Von Platz eins schaute ich ab und zu rüber und was ich sah war herrlich. Ramona genoss das Spiel. Sie rannte und flitzte nach jedem Ball, brachte jeden Ball souverän zurück und damit ihre Gegnerin zum Verzweifeln. Mit einer Unschuldsmine - so nach der Devise: tut mir leid, bin noch Anfängerin - entwaffnete sie förmlich ihre Gegnerin. Ramona brachte jeden Ball zurück, egal aus welcher Bedrängnis, selbst die unmöglichsten Bäller erlief sie noch und hatte bei alldem noch einen Riesenspaß dabei, was die Gegenerin womöglich nicht unbedingt spaßig fand, aber egal. Zu guter Letzt wischte unsere Ramona die Gegnerin mit lapidaren 6:1 und 6:0 vom Platz und fragte nach dem Punktspiel mal eben locker in die Runde, wer denn noch Zeit hätte auf ein kleines Trainingsspielchen auf heimischen Platze, sie wäre eigentlich gar nicht ins Schwitzen gekommen. Super Ramona, tolles Spiel, Gratulation. Das macht mich neugierig auf Weiteres... ;-)

Nach der ersten Runde stand es 2:1 für unsereiner

In der zweiten Runde traf ich auf eine exzellent erfahrene und obendrein lauffreudige Spielerin. Ich hatte im ersten Satz absolut keine Lösung dafür. Egal wie und was ich spielte. Meine Gegnerin erlief jeden Ball und brachte selbst aus der Bedrängnis heraus die Bälle absolut präzise und auf den Punkt zurück. 0:6 im ersten Satz. Im zweiten Satz schaffte ich es besser, mich auf die Gegenerin einzustellen. Spielte sicherer, geduldiger, abwartender und weniger aggressiv - bis zum 4:4 funktionierte das auch ganz gut. das 5:5 war noch drin, aber dann verlor ich dennoch den zweiten Satz.

Während dessen hatte auch Isa auf Platz drei verloren. Irgendwie kam Isa nicht wirklich ins Spiel. Es war nicht ihr Tag, sagte sie anschließend. Das passiert eben, Isa, das nächste Spiel wird besser. Aber dafür gibt es auch eine Mannschaft und  ein Team, wo das aufgefangen und kompensiert wird....

... wie bei Lisa. Lisa hatte - wie leider oft - Startschwierigkeiten. Sie kam im ersten Satz schlecht ins Spiel und gab diesen mit 1:6 ziemlich wiederstandslos ab. Im zweiten Satz war sie dann endlich auf Betriebstemperatur und los gings! Warum erst im zweiten Satz Lisa???? Nun ja, besser spät als gar nicht. Jetzt endlich - ha - gings los. Das war eine Befreiung. Lisa gewinnt den zweiten Satz mit 6:2 und ging ins Matched-Tiebreak - mhmmm, hatten wir ja im Training geübt letzten Donnerstag. Alle standen jetzt nur noch um das letzte Einzel und hielten den Atem an. Tja, und das Training hat sich gelohnt. Lisa gewinnt (super) das Tiebreak mit 10:6 und hält damit das Punktspiel offen, denn nach den Einzel steht es jetzt 3:3.

Wir verkrümelten uns in die Kabine und überlegten die Taktik für die Doppel. Zwei musste wir gewinnen, um das Punktspiel zu gewinnen.
Wir entschieden uns für zwei starke aber gemischte Doppel und einem dritten noch unerprobten Doppel. Lisa und ich im ersten, Theresa und Astrid im zweiten, Isa und Ramona im dritten Doppel. Die Gegner wendeten die 7er Regel an und mischten komplett durch - auch sie wollten zwei Doppel gewinnen....

Unser drittes Doppel mit Ramona und Isa verlor leider ziemlich schnell und recht eindeutig. Tut mir leid, ihr beiden, aber das war auch ein wenig der Taktik aber auch der Ansetzung der Gegener geschuldet, zumindest die kannten wir zuvor nicht.

Unsere Taktik war, die beiden ersten Doppel unbedingt zu gewinnen und das dritte Doppel als Joker einzustzen, entsprechend der Ansetzung der Gegner.
Im zweiten Doppel mit Theresa und Astrid ging es wechselhaft und sehr eng zu. Theresa und Astrid kämpften und hatten aber in beiden Sätzen nicht nur die Oberhand sondern auch die bessere Erfahrung und die bessere Spielweise am Netz und gewannen 6:4 und 6:4 - eine sichere Bank, vielen Dank an Beide.

Im ersten Doppel gingen Lisa und ich im ersten Satz konzentriert "ans Werk" und führten rasch mit 3:0. Dann schlichen sich zwar ein paar Fehler ein, aber wir konnten den Satz mit 6:2 für uns entscheiden. Im zweiten Satz wurden die Gegener sicherer, wir machten einige Fehler mehr und verloren mit 3:6 - und nun hatten wir das dritte Tiebreak am gleichen Tag, na prima, aber wir hatten ja trainiert...
Bis zum 6:2 lief alles gut für uns im Tiebreak. Aber dann holten die Gegener auf bis zum 9:9...
Inzwischen waren alle anderen Doppel beendet. Alle standen an unserem Platz und alle wussten, dieses Spiel entscheidet das gesamte Punktspiel.
Das war der "übliche" Tennis-Samstag-Krimi... 9:10 gegen uns, dann 10:10. Beim 11:12 gab es Motivationsprobleme intern, das haben wir aber flugs in Griff bekommen - 12:12 - Seitenwechsel. Die Zuschauer - keine Ahnung - machten was auch immer - ich war jedenfalls im Tunnel, Konzentration pur.
Und dann machten wir die zwei entscheidenden Punkte 14:12 - wir glaubten es selbst kaum - Doppel gewonnen, Punktspiel gewonnen.

Super Mädels, vielen Dank an alle die mitspielten und an alle die mitfieberten.

12.08.2017

1.Damen - ...es heißt 1. Mixedrunde

Es trafen sich zum ersten Mixed-Heimspiel Stefan, Frank, Sarah und meinereiner als Ersatz für die kränkelnde Lisa.
Gleichzeitig fand sich eine starke gegenerische Mannschaft aus Wahren ein.

Das Wetter war uns, trotz anderslautender Ansage der Wetter-App, gewogen. Es kamen zwar ständig bedrohliche Wolken vorbei, aber es blieb trocken. Und es kamen außerdem einige Fans vorbei - Daniel mit Familie, Andi schaute rein, Theresa winkte übern Zaun und Lutz unterstützte uns von der Terrasse aus und hat sich dann noch dem Abwasch gewidmet - vielen Dank an alle Fans und an Lutz.

Die erste Einzelrunde bestritten Sarah und Stefan. Stefan putzte in nun schon gewohnter Manier seinen Gegner kurzerhand vom Platz mit 6:0 und 6:1. Der Gegner nahm das nicht ganz klaglos hin, aber seine Selbstvorwürfe halfen ihm auch nicht wirklich weiter. Prima, tolles Spiel Stefan  :-) , das gab uns eine gute Grundlage.

Unsere sieggewohnte Sarah fand im ersten Satz überhaupt nicht Spiel. Sie hatte aber auch eine superstarke Gegnerin (LK 9), die trotz der frühen Stunde hellwach ins Spiel ging. Sarah ging lange das Spiel der Gegnerin mit, aber sie konnte nicht die entscheidenden Punkte machen und verlor den ersten Satz 0:6. Da half nur eine Änderung der Strategie - variieren und ärgern lautet ab Satz 2 die Devise. Und zum Glück gelang es. Sarah spielte nicht nur sicherer, sondern spielte Stopps, Slice, hohe Bälle, schwache Bälle, kurze Bälle, lange Bälle.... Damit kam die Gegnerin nicht wirklich klar und Sarah konnte den 2. Satz mit 6:3 für sich entscheiden. Prima! Hoffnung! Und nun Matched-Tiebreak. Aber dann - schade - riss der Faden bei Sarah und sie verliert den Tiebreak mit 1:10, zu ärgerlich. Aber bei der starken Gegnerin auch kein Grund zum langen Hadern.

Reden wir lieber nicht über mein Einzel. Ich habe alle Varianten probiert - mitspielen, ärgern, kurz, lang, hoch, Stopps (kamen nicht wirklich), aber die Gegnerin rannte wie ein Wiesel, ihr gelang jeder Ball (sie entschuldigte sich sogar dafür, mhmm - das gibt mir zu denken...) und dann hatte sie auch zum Überfluss alle Netzroller auf ihrer Seite - äh, nein natürlich auf meiner (0:6, 1:6).

Das tollste Spiel des Tages, also das spannensde Krimispiel lieferte Frank. Er hatte mit seinem Gegner (LK 16) einen echt harten Brocken und schlug sich tapfer durch den ersten Satz mit 3:6. Aber Frank ist ein supertoller Kämpfer. Er kam im zweiten Satz immer besser ins Spiel, erlief jeden Ball, variierte seine Schläge und entschied Satz 2 mit 6:3 für sich. Jetzt ging es auch hier in den Matched-Tiebreak. Inzwischen saßen oder standen alle gebannt am Platz oder auf der Terasse. Frank ging erst in Führung mit 4:1, dann kam der Gegner wieder heran. Beim 9:9 und Seitenwechsel kam Frank zur Bank und sagte nur "nicht ansprechen" - wir hielten die Klappe und Frank war im Spiel-Tunnel. Die letzten Punkte waren dann ein echter Krimi. Ich hielt die Luft an. Aber zum Schluss entschied Frank (supertolle Leistung und Konzentration) den Tiebreak mit 13:11 für sich!!

Es stand nun 2:2 und wieder mal kam es auf die Doppel an. Wir mischten strategisch - Stefan und ich gingen ins erste Doppel und Sarah und Frank ins zweite. Mit etwas Glück könnten wir beide Doppel gewinnen - das war der Plan - der aber leider nur fast aufging. In beiden Matches gewannen wir einen Satz, aber eben nur einen. Beide Doppel gingen also ins Matched-Tiebreak  (Nr. 3 und 4 an diesem Spieltag) und beide Doppel verloren wir im Tiebreak mit 7:10, welch ein Pech, denn auch hier entschieden letztlich nur ein, zwei gelungene oder verlorene Punkte - wir waren sooo knapp davor....

Aber egal - es waren schöne und anspruchsvolle Spiele, für Frank regnete es prima LK-Punkte, liebe Fans schauten vorbei und zum Schluss kam auch noch die Sonne hervor.


14.05.2017

1.Damen - ...auf nach Oschatz

Es war "herrlich" früh, der Nebel hing noch über den Feldern und Fluren (hach wie romantisch...) als sich am Sonntag kurz nach sieben 6 müde Damen und ein Fan auf den Weg nach Oschatz zum Punktspiel machten.
Die Zeichen standen bestens, denn wir fuhren gen Sonnenaufgang und hatten ein ansehnlich starkes Team akquirieren können mit Sarah, Kerstin, Lisa, Caro, Sylke und Isa - das entsprach auch der Ansetzungsliste. Ein Blick auf die Besetzungsliste des Gegners zeigte, dass da was drin war - also so was mit Sieg und so - Ihr wisst schon - und somit waren wir guter Hoffnung - in Hinsicht auf das Punktspiel.
Es empfingen uns freundliche, wenn auch gleichermaßen etwas müde wirkende Oschatzerinnen, die flugs Kaffee kochten und die Plätze herrichteten

Wir begannen mit den Positionen 2, 4 und 6. Das heißt Kerstin, Caro und Isa gingen in die erste Einzelrunde.
Meinereiner tat sich schwer. Ich hatte den Kopf voll und konzentrierte mich nicht gut - Sarah-Couch hat aber ihre Sache wie immer prima gemacht und holte mich immer wieder ins Spiel zurück. Fazit war: ich hätte es kürzer machen können, gab nur leider in den beiden Sätzen ein paar unnötige Punkte ab. Aber es gab im Spiel zumindest keinen Moment, wo wir um den Sieg hätten fürchten müssen.
Caro verlor leider inzwischen auf Platz 2. Ihre Gegnerin, ebenso jung, aber offenbar mit mehr Spielerfahrung, ließ Caro keine großen Chancen. Caro konnte leider nur einen Punkt erbeuten. Aber Fazit zu diesem Spiel: Caro braucht mehr Spielpraxis. ;-)
Auf Platz 3 aber hatte Isa einen furiosen Start hingelegt. Sie war hellwach und konzentriert und fegte ihre Gegenerin im ersten Satz mit 6:2 vom Platz. Im zweiten Satz aber schaltete Isa den Kopf ein? Oder hatte sie plötzlich Mitleid mit der Gegnerin, oder was war passiert? Jedenfalls lag Isa im zweiten 4:3 zurück. Gerade aber war mein Einzel beendet, also flugs rüber zu Isa und mal nachgefragt. Mhmm meinte Isa, manchmal bin ich zu behutsam. Ja, genau - bitte nicht den Ball streicheln, sondern schlagen! Und die Gegnerin laufen lassen und ärgern... Kurzum: Isa hats geschafft. Super Isa!!! Sie dreht den zweiten Satz und gewinnt ihn mit 7:5. Tolle kämpferische Leistung.

Inzwischen hatte schon auf Platz 1 die zweite Einzel-Runde mit Sarah begonnen. Und Sarah, die sonst in den letzten Spielen so hochkonzentriert und ruhig startete, war das ganze Gegenteil. Sie war im ersten Satz - man kann es wirklich so sagen - total von der Rolle. Es gelang (fast) nichts. Nervenbündel, hadernd mit sich, Fehler produzierend, schimpfend, der Schläger blieb zum Glück heil..
Aber es gelang Sarah "herunter zu holen". Der erste Satz ging zwar verloren, aber sie gewann in den letzten 2 Spielen wieder mehr Sicherheit. Nun ging es in den zweiten Satz. Die Devise "Das Spiel beginnt von Neuem" funktionierte. Sarah gewann Sicherheit, kam runter, erste Aufschläge klappten wieder, die Stopss und Slice ebenso und sie holte sicher den zweiten mit 6:1. Die Gegnerin zeigte Nerven, wähnte sie sich doch schon im Ziel nach dem ersten Satz. Das Matched-Tiebreak jedenfalls war dann nur noch eine Fingerübung: 10:4. Uff...
Leider konnte ich im zweiten Durchgang Lisa nicht zeitgleich unterstützen. Lisa hatte aber auch eine ältere, erfahrene Ballwand als Gegenerin. Das war echt zuviel für Krümel, die dann auch schnell die Schultern hängen ließ. Lisa, da müssen wir noch etwas an Deiner mentalen Seite arbeiten. So eine Ballwand musst Du laufen lassen, irgendwann bröckelt auch die ;-) .
Sylke verlor leider ihr Einzel. Und auch da - Mama und Tochter sind sich eben doch ähnlich - müssen wir an der mentalen Stärke arbeiten ;-)
Nach den Einzeln stand es somit 3:3. Alles noch drin und im grünen Bereich. Wir mussten nur zwei der drei Doppel gewinnen.

Aber Leute, das eigentliche Drama kam dann.
Wir hatten die Doppel echt gut aufgestellt. Sarah + Lisa / Kerstin + Isa / Sylke + Caro = Rezept für wenigstens zwei Siege.
Resumee - ganz knapp daneben. Alle drei Doppel verloren und gewannen jeweils einen Satz, alle drei Doppel mussten in den Matched-Tiebreak und alle drei Doppel verlieren den Tiebreak superknapp. Das war total ärgerlich und mehr Pech als Spielstärke oder -schwäche. Ich finde, das war total ungerecht vom Tennisgott. Er hätte wenigstens eins, nein besser zwei der Doppel uns gewinnen lassen müssen...

Naja, neues Spiel, neues Glück. Also Mädels, am kommenden Samstag gehts wieder um die gelbe Filzkugel und darum, wer sie einmal mehr als der Gegener im richtigen Feld platzieren kann. In diesem Sinne - wir sehen uns beim Training. Bleibt hübsch und gesund



01.05.2017

1.Damen - Gegner RC Sport

...welch ein Wochenende - mit zwei Punktspielen - eines am Samstag dem 29.04. und das zweite heute, am 1. Mai.
Also großer Auftakt und ich danke allen Mitstreiterinnen, Mitfieberern und Betreuern und Mithelfern.

Und vor allem Hut ab vor den Spielerinnen, die es auf sich nahmen, gleich mal beide Spiele durchzuziehen.

Am Samstag starteten wir die Saison mit dem Spiel gegen LVB. Die gegnerische Mannschaft kam mit jungen und gut ausgebildeten Spielerinnen. Wir aber hielten mit Erfahrung und Kampfgeist dagegen. ;-)

Mit Unterstützung von unseren treuesten Fans Ramona und Theresa gelangen uns zwei Siege im Einzel.

Wer sorgte am Samstag für das spannensde Spiel? Diesmal war Sarah dran.
Sie hatten eine groß gewachsene und wirklich starke Gegnerin (gleiche Leistungsklasse). Sarah legte einen prima Start hin. Sie spielte locker und sicher drauflos und erspielte innerhalb von 10 Minuten ein 3:0. Ihre Gegnerin kam erstmal nicht ins Spiel und ärgerte sich über ihre Doppelfehler. Mein Rat an Sarah war, prima weiter so und nicht jetzt den Kopf einschalten. Was tat Sarah? Sie schaltete den Kopf ein :-( . Die Gegnerin kam ins Spiel, steigerte sich und drehte den Satz zum 4:3. Nun war Sarah im Zugzwang. Sie fing sich wieder und dann blieb es bis zum 6:6 ausgeglichen, aber auf hohem Niveau. Leider konnte Sarah den Satz-Tiebreak nicht für sich entscheiden. Na schön, dann ersten Satz abhaken und in den zweiten gehen.
Im zweiten Satz war unsere Sarah dann endlich wirklich im Spiel angekommen. Jetzt fing sie sogar an zu zaubern. Es gab Stops vom Feinsten und es gab Rückhand-Slice die gerade so übers Netz huschten, um sich dann nach einem kurzen Aufstupsen auf dem generischen, so flach davon zu machen, dass die Gegnerin nicht mal ansatzweise den Schläger drunterschieben konnte. Ha, das war echt sehenswert. Kurzum, Sarah entschied den zweiten Satz klar für sich mit 6:3. Nun ging es ins Matched-Tiebreak. Ich erinnerte sie lieber nicht an das verlorene Teibreak vom ersten Satz sondern - jetzt gehts von vorne los, jeder Punkt zählt.... Ihr kennt das ja. Und diesmal hatte sie mehr Glück im Tiebreak und gewann mit 10:7. Aber Glückwunsch an beide. Es war superknapp und ein sehenswertes Spiel.

In die Doppel gingen wir todesmutig mit der 7er-Regel. Wir hofften mit dieser Mischung noch ein paar Pünktchen zu ergattern. Die Rechnung ging leider nicht auf. Alle drei Doppel verloren wir - schade. Dennoch, Dank an alle,  jeder kämpfte um jeden Punkt - Sylke, Henriette, Astrid, Isa, Sarah und meinereiner. Und wir hatten Spaß und anschließend Sekt.

Heute dann Punktspielrunde 2, diesmal gegen TC Rosental. Wieder mit Sarah, Astrid, Isa und Kerstin. Neu ins Team von heute kamen Lisa und Katrin.
Wieder kämpften alle um jedes Pünktchen. Aber ehe ich zum spannensden Spiel des Tages komme- echt tolles Spiel von Katrin. Mit 1:6 und 5:7 erkämpfte sie viele Punkte und fast hätte sie das Spiel noch gewonnen. Nächstes mal klappt es bestimmt, Katrin.
Den Montagskrimi lieferte Lisa. Sie verlor den ersten Satz mit 3:6. Und so richtig glaubte sie nicht an ihre Stärke und an einen möglichen Sieg. Das sah man an ihrer Körpersprache. Also haben wir sie aufgemuntert, angestachelt, angespornt, alles zur richtigen Zeit. Und siehe da, sie findet im zweiten Satz ins Spiel und sie findet zu ihrer mentalen Stärke zurück. Endlich legte Lisa los. Sie ließ ihre Gegnerin laufen, zauberte Bälle, spielte mit viel mehr Sicherheit, flitzte von einer Seite zur anderen, variierte hohe und flache Bälle und nervte ihre Gegnerin. Und schwupps gewann sie den zweiten Satz mit 6:1. Zum Tiebreak kam dann auch Sarah mit auf die Bank, die problemlos ihre Gegnerin zuvor mit 6:2, 6:2 vom Platz fegte. Und diesmal behielt Lisa die Nerven und gewann das Matched-Tiebreak mit 10:7 - Glückwünsche für unser Kücken.

Die Doppel spielten wir heute von oben runter. Alle holten wichtige Punkte. Wir konnten aber nur das erste Doppel für uns entscheiden.
Heute also ein Punkt mehr im Punktspiel als am Samstag, das ist eine Steigerung um 50 %. Also Mädels wir haben noch Reserven ;-)

Vielen Dank auch an unsere Fans von heute: Matthias, Ramona und Lutz, sowie Uta und Roland und die kurzzeitig vorbeischauenden Sarah-Eltern.


Bitte gebt mir bis kommenden Mittwoch Bescheid, wer am nächsten Samstag dabei ist. Wir spielen beim RC Sport in der Mainzer Straße (Nebenstraße der Marschnerstraße, hinter der DHFK). Anreise jeder selbst. Wir treffen uns 8:00 Uhr auf dem Platz beim RC Sport.

 

11.03.2017

1.Damen ...es ist geschafft. :-)

In zweierlei Hinsicht - einerseits beendeten wir erfolgreich und verletzungslos die Wintersaison, andererseits dürfen wir auch im kommenden Winter wieder in der Bezirksklasse starten, weil wir es mit dem letzten Punktspiel schafften, die Klasse zu halten. Das war wirklich schwierig mit zwei Abgängen (Rike und Jasmin) und einer Langzeitverletzten (Theresa mach hin mit der Genesung, wir haben Dich vermisst).
Und deswegen möchte ich ein gaaaanz großes Lob und Dankeschön an alle Spielerinnen und Fans richten. Das war eine tolle Wintersaison mit Euch!

Das letzte Punktspiel war nun am letzten Samstag. Und jedes der Punktspiele hatte seinen Krimi.
Diesmal lieferte ihn Kücken Lisa...

Aber fangen wir von vorn an.
Die erste Einzelrunde bestritten Sylke und Kerstin.
Bei Sylke hatten wir große Hoffnung, als eine ältere, kleine Dame erschien, die meinte, dass sie bei unseren Gegnern startet und nur eben mal eine kranke Spielerin vertritt.
Ha, wir wähnten Sylke schon auf der Siegerstraße, ist doch unsere Sylke fit wie ein Turnschuh und wesentlich jünger - mindestens 30 Jahre oder mehr. Tja, aber da wussten wir noch nicht, dass besagte Magret in der Liga insgeheim als lebende Ballwand gehandelt wird. Jedenfalls unterschätzten wir sie enorm.
Was geschah? - Sylke verlor und und konnte leider nur jeweils ein Spiel pro Satz für sich entscheiden. Ihre Gegnerin beherrschte nicht nur alle Tücken und Listen besagter Ballwand, sondern war auch noch flink auf den Beinen und variierte ihr Spiel. Hier konnte man live sehen, was Tennis ausmacht. Es kommt jedenfalls nicht aufs Alter an, sondern auf Technik, Variabilität und auch ein klein wenig aufs Laufen ;-). Übrigens ist Magret 65 Jahre alt. Nicht ärgern, Sylke, Deine Gegnerin war nunmal wirklich gut. Und uns zeigt es, wie viel Potenzial wir noch haben ;-)

Ich hatte eine anfangs lustlose Gegnerin und konnte den ersten Satz 6:1 gewinnen. Aber mir war klar, ich muss aufpassen. Im zweiten Satz meinte ich beim 3:0 schon durch zu sein, verlor dann den Faden und meine Gegnerin schien dann auch alles auf eine Karte zu setzen und prügelte die gelbe Filzkugel ein ums andere mal gnadenlos in die Ecken. Da hatte ich dann doch ab und zu das Nachsehen und sie kam nochmal ins Spiel. Dann konnte ich mich wieder fangen und hatte inzwischen auch die Nase voll und beendete 6:4.

In der zweiten Einzelrunde spielte Sarah gegen eine recht forsch und selbstbewusst auftretende Spielerin, die im ersten Satz sogar zeitweise in Führung ging. Sarah begann zwar nervenstark, total sicher und ruhig (gar nicht ihre Art sonst) und ging mit 2:0 in Führung. Dann aber kamen doch die Nerven und ein paar Fehler und die Gegnerin ging mit 4:3 in Führung. Aber dann kam ihr Fehler - sie meinte schon den Satz in der Tasche zu haben - und außerdem kam dann endlich Sarah wieder in die Gänge, drehte das Spiel zum 5:4 und machte mit anschließendem Aufschlag den Sat(ck)z zu. Im zweiten Satz ging sie dann schnell in Führung mit 1:0 und dann musste ich rüber...

...rüber zu Lisa. Lisa hatte den ersten Satz mit 1:6 abgegeben und stand mutlos, lustlos, wie ein Häufchen Unglück und mit hängenden Schultern da. Am liebsten hätte sie den Schläger weggelegt, so hat es ausgesehen. Auch Ramona und Sylke waren am Ende mit dem Aufbaulatein. Was nun? Lisa lag inzwischen mit 1:4 zurück und bei jedem Wechsel redete ich.
Während Sarah auf dem Nachbarplatz ihr Spiel durchzog und ihre Gegnerin vom Platz fegte, gab es mentale Aufbauarbeit auf Platz 2. Aber wie sagte einer unserer Trainer: Tennis ist in erster Linie Kopfsache, und in zweiter Linie Kopfsache und drittens immer noch Kopfsache. Lisa bemerkte dann, dass sie nichts zu verlieren hat. Und als das im Kopf klar war, spielte sie endlich wieder richtig Tennis.
Und jetzt Leute, kam der Krimi: Lisa spielte wie ausgewechselt. Sie holte auf. Sie holte ein, und als es 3:4 stand spürte sie, es geht noch was. Also weiter. Beim nächsten Wechsel hatte Lisa den Satz gedreht - 5:4. Nun war kein Halten mehr und sie gewann den zweiten Satz mit 6:4. Puh, Schwerstarbeit.
Es ging ins Matches-Tiebreak. Auch hier lag Lisa zu Beginn mit 3:7 zurück, holte auf und glich zum 7:7 aus. Leute, da hatte ich schon Gänsehaut und der Samstagabend-Krimi fand nun schon mittags statt. Leider konnte das Lisa mental nicht bis zum Sieg durchziehen und verlor denkbar knapp mit 7:10. Sooo schade, Wir hatten ihr den Sieg so sehr gewünscht nach dieser grandiosen Aufholjagd. Aber - hört, hört - der gewonnene Satz von Lisa war schlussendlich das Zünglein an der Waage! Denn nach Matches stand es zwar unentschieden, aber nach Sätzen hatten wir gewonnen!!! Punktspiel gewonnen und Klassenerhalt.

Danach gab es Sekt, Mannschaftsfotos und anschließend ein gemeinsames Essen.
Vielen Dank an Andi und an die Bereitstellung des Mannschaftsbusses und vielen Dank an unseren treuesten Fan Ramona. Sie unterstützt uns immer mit ihrem trockenen Humor und absolutem Vertrauen und sagt immer: ihr schafft das schon...

So - aber - nach der Saison ist vor der Saison.
Die Sommersaison beginnt am 29. April mit dem ersten Punktspiel. Also jetzt nicht schlaff werden und Bäuchlein anfuttern sondern bitte den Winterspeck ablegen und ab der Sommersaison brauchen wir wieder 6 Damen pro Punktspiel.

Deswegen sende ich Euch beiliegend die Ansetzungen für die Sommerpunktspiele 1. Damen und Mixed. Bitte überlegt Euch zu welchen Terminen Ihr die Mannschaften unterstützen könnt. (Das Punktspiel am 6. Mai versuchen wir zu verlegen). In den kommenden Tagen sende ich Euch noch eine Tabelle, wo Ihr Euch eintragen könnt, wann Ihr teilnehmen wollt.


 

25.02.2017

1.Damen - Sieg gegen RC Sport!!!

...dieses Mal hatten wir es denkbar nah. Wir trafen uns am späten Samstagnachmittag in Leipzig-Abnaundorf zum vorletzten Punktspiel dieser Wintersaison gegen den RC Sport.

Ich war sehr froh, dass wir am Samstag mit dem zurzeit stärksten Aufgebot (laut Besetzungsliste) antreten konnten, denn gegen die Damen vom RC Sport hatte ich Hoffnung auf Punkte, vielleicht sogar auf einen Sieg. Zumindest gaben die bisherigen Spiele des Gegeners und die Besetzungsliste Anlass zu dieser Hoffnung.

Zuerst aber an dieser Stelle ein riesiges DANKE an unsere treuen Fans. In erster Linie Ramona und Sylke, die uns in Abnaundorf unterstützten und begleiteten. Und natürlich an alle, die Daumen drückten und nach unseren Kurznachrichten postwendend antworteten. Ich kann Euch nur immer wieder versichern, wie wichtig uns das ist. Das stärkt, das gibt Auftrieb und Tennis ist nun mal ein Sport, wo mentale Stärke unabdingbar ist. Und diese gebt Ihr uns.

Wir begannen das Punktspiel mit 1 und 3. Das heißt Sarah und Astrid spielten in der ersten Runde.
Sarah verpasste uns gleich einen Schock - sie war total erkältet, krächzte und schnupfte und ich hatte echt ein schlechtes Gewissen, sie aufgestellt zu haben. Aber Sarah signalisierte, dass sie spielen will und wir einigten uns darauf, dass sie abbricht, wenn es nicht mehr geht. Aber es war eigentlich schon vorher klar, dass Sarah erst abbricht, wenn man sie raustragen muss... Also saß ich das Spiel über immer auf "dem Sprung" und versuchte abzuwägen, ob es noch geht oder nicht. Puh, zum Glück ging alles gut. Man merkte Sarah aber an, dass sie nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte war. Die Aufschläge kamen nicht ganz so hart wie gewohnt und die Kondi und die Konzentration ließen sich nicht wie gewohnt abrufen. Aber ihr kennt ja Sarah-Kämpferin, sie holte den Sieg und der Gegenerin war die ganze Zeit über klar, dass sie hier nicht gewinnen konnte.

Gleichzeitig spielte Astrid auf Platz 2. Dort wogte das Spiel hin und her. Mal führte Astrid, dann wieder die Gegenerin, dann wieder Astrid und wir schauten immer wieder hoffnungsvoll rüber, wo sie von Sylke und Lisa unterstützt wurde. Und dann: Hurra: Astrid gewinnt, wenn auch denkbar knapp, den ersten Satz :-).
Schade, dass es im zweiten Durchgang nicht zum Satzgewinn reichte. Jetzt musste Astrid ins Matched-Tiebreak. Sarah war zu diesem Zeitpunkt fertig und ging mit rüber, zählte und unterstützte zusätzlich. Aber leider ging das Tiebreak für unsere Astrid verloren. Alle hatten es sooo gewünscht, schade. Trost.

Es stand 2:2 nach der ersten Runde und wir gingen in Runde 2.

Lisa-Kücken spielte an Position 4 und ließ ihrer Gegnerin von vornherein nicht den Hauch einer Chance. Ich spielte gleichzeitig, schaute ab und zu rüber und freute mich riesig über Lisas Spiel, das sie cool, total ruhig und mental sehr stark runterspulte. Vielen Dank an Lisa, denn das gab mir gleichzeitig Kraft und mentale Stärke für mein Spiel und nahm mir den Druck. Lisa gewann 6:2 und 6:1 - toll Lisa! Dieses Ergebnis gibt Dir sicherlich jede Menge Selbstvertrauen und Kraft für die nächsten Spiele.

Ich musste leider gegen meine Tennisfreundin Katja antreten. Mit ihr spiele ich ab und zu Mixed und wir verstehen uns gut. Das ist aber dann nicht leicht bei einem Punktspiel, wo man seine Gegnerin quasi zum Feindbild erklären muss. Aber es ging gut, ich konnte mich konzentrieren und relativ klar gewinnen, auch wenn ich im zweiten Satz etwas unkonzentriert war - eigentlich hätte ich diesen 6:1 gewinnen müssen, gab aber nochmal 2 Punkte ab. Vielen Dank an Sarah und Ramona, die mir auf der Bank super gut beistanden und an Theresa, sie sendete vorher die entscheidenden Tipps.

Nach der zweiten Runde hatten wir leider keine Zeit mehr für die Doppel - schade - aber dafür SIEG im Punktspiel!!
Und war das jetzt nun der Klassenerhalt?

Zum Schluss feierten wir den Sieg mit Sekt, hatten jede Menge Spaß und Ihr kennt ja die Fotos... ;-)


07.01.2017

1.Damen ...der frühe Vogel fängt den Wurm! ...der frühe Vogel kann mich mal... :-(

während Ihr Euch gemütlich um 7 Uhr am vergangenen Samstag nochmal im warmen Bett umdrehtet musste unsereiner schon in die Tennissöckchen schlüpfen.
Zu nahezu nachtschlafender Zeit - es war noch dunkel - machten sich 4 früh aufgestandene Tenniswahnsinnige auf gen Nischwitz, um im Heimspiel die Damen vom TC Schkeuditz zu empfangen. Auf halbem Wege, auf der Landstraße Richtung Wurzen, entschädigte uns aber ein herrliches Morgenrot für alle Mühsal des Frühaufstehens :-).
Ja, da seht Ihr, was Ihr verpasst habt...

Wir hatten kein leichtes Thema vor uns, immerhin sollte es gegen den Tabellenersten gehen, und entsprechend lautete die Tageslosung: Mädels, wir haben nix zu verlieren, aber wir halten die Ehre des TC Wacker hoch (oh, wie prosaisch)  und geben unser Zweitbestes (merken: das Beste behält man (frau) immer für sich ;-).

Wer waren die unverbesserlichen Frühaufsteher?
Sarah, Lisa-Kücken, Isabell und meinereiner.

Bis um 9 Uhr, zum Spielbeginn, waren alle wach, die Halle inzwischen aufgeschlossen, die Gegner angereist und wir begannen "normkonform" mit 1 und 3, das heißt Sarah und Lisa gingen in die erste Einzelrunde.

Lisa hatte länger nicht gespielt und trainiert, aber zeigte schon beim Einspielen keinen nennenswerten Trainings-Rückstand. Sie spielte, als hätte sie erst gestern, naja, vielleicht vorgestern, trainiert. Nur ihre Nervosität war etwas größer als sonst, aber das bemerkte wahrscheinlich nur ich. Sie hatte eine junge und motivierte Gegnerin und es war gleich offensichtlich, dass diese gut eingespielt war und damit auch mehr Sicherheit besaß. Es wurde schwer für Lisa, aber sie kämpfte und es gab sehr anspruchsvolle und lange Ballwechsel zwischen beiden, die sich sehen lassen konnten. Das Ergebnis - Lisa verlor leider 2:6, 2:6 - sagt nichts darüber aus, dass das Spiel eigentlich viel enger war und beide phasenweise auf Augenhöhe spielten. Insgesamt war es ein schönes, interessantes und kurzweiliges Spiel zwischen den beiden jungen Spielerinnen. Ich wünsche mir für Lisa, dass sie dieses Spiel genauso positiv sieht wie ich (ich weiß um Deinen Ehrgeiz, Lisa) und das als Auftakt sieht für eine tolle Saison - da sind jede Menge Siege drin, Kücken :-).

Aber - Leute, Mädels, Damen, Freundinnen des Tennissports - das große Highlight des Morgens war Sarahs Einzel gegen die Nr. 1 von Schkeuditz!
Okay, wir sind ja Siege von Sarah gewöhnt - mhmm - aber gegen eine LK 9, gegen die sie bislang verlor?
Kurzum, Sarah gewinnt gegen Ricarda mit 6:1, 6:2 grandios!!!
Das ist aber nur das Ergebnis nach Zahlen.
Was ich dazu aber unbedingt sagen muss:
Sarah, ich habe schon viele Spiele von Dir gesehen. Aber ich sah noch nie zuvor ein Spiel von Dir, wo Du über den gesamten Spielverlauf eine so hohe Konzentration und dennoch Gelassenheit bewahren konntest. Du bist das gesamten Spiel über mental bei Dir und bei Deinem Spiel geblieben. Auch als die Gegnerin mit sich haderte, auch nach dem Sieg des ersten Satzes gab es bei Dir keinen "Abriss". Du hast das in einem Fluss durchgezogen. Spielerisch, technisch und strategisch hast Du schon immer überzeugt. Jetzt aber kommen mentale Stärke, Ruhe und Übersicht hinzu. Das ist grandios - aus meiner Sicht ein Meilenstein für Dich :-)
Halte unbedingt daran fest.

Isabell erwischte ebenfalls eine starke Gegnerin und konnte dennoch kämpferisch zwei Spiele erbeuten - ganau, jeder Punkt zählt. Leider konnte ich das Spiel nicht wirklich verfolgen, denn ich war zeitgleich dran. Aber Isa kämpfte um jeden Ball. Und mit mehr Spielpraxis, die Isa hoffentlich in den nächsten Spielen und insbesondere im Sommer erlangt, steckt sie solche jungen Hüpfer locker "in den Sack". Aber Isa ist mental gut drauf und verkraftet auch eine Niederlage. Aber hier gilt auch das gleiche Motto, nimm die Erfahrung mit in die nächsten Spiele.

Meinereiner tat sich schwer. Ich war zeitweise übermotiviert im ersten Satz. Dank Sarahs Hinweise nahm ich den Druck raus, spielte variabler, es gelang sogar der Slice (nicht wirklich mein Ding, aber offenbar nützlich und ausbaufähig), aber der erste Satz ging erst mal mit 5:7 verloren.
Im zweiten Satz gewann ich dann mehr Sicherheit und konnte die Variabilität ausbauen, die Gegnerin mehr zum Laufen bringen und dann kamen auch die ersten Aufschläge sicherer. Der zweite Satz ging mit 6:2 an mich. Im Tiebreak war es dann nochmal echte Konzentrations-, Kopf- und Nervensache. Das Mantra lautete: sicher spielen, platzieren, Konzentration auf die ersten Aufschläge (damit hatte sie zweitweise Schwierigkeiten), die Gegnerin am Laufen halten. Das reichte zum 10:7 und zum Unentschieden nach Punkten für das gesamte Punktspiel. Zu den Doppel kamen wir aus Zeitgründen nicht mehr - zum Glück, da hätten wir nur verlieren können.

Wir verloren das Punktspiel zwar nach Sätzen, aber egal Leute. Das war ein tolles Ergebnis gegen den Tabellenersten. Und noch nie sah ich Ricarda Schläger schmeißen ;-)
Hey, es gab Sekt danach - wie üblich  - und ein gut gelauntes Team machte sich auf die Rückfahrt.

Aber was ich unbedingt noch los werden muss:
Allen aus der whatsapp-Truppe ein dickes großes DANKE. Eure Zwischendrin-Nachrichten und Rückmeldungen sind uns sooo wichtig, sie bauen auf und geben uns Rückenhalt. Und ich freue mich über unseren tollen Teamgeist, den ich in keiner anderen Mannschaft je so gesehen habe - DANKE!!!

Am Samstag, den 25. Februar spielen wir unser nächstes Punktspiel um 17 Uhr in Abnaundorf (Schönefeld, LAZ) gegen RC Sport. Das ist in Leipzig und echt nicht weit. Ich hoffe sehr auf viele Fans.

 

04.12.2016

1.Damen - Spiel, Satz und ...Niederlage gegen die Damen des VfB Leisnig

Da braucht man doch glatt ein paar Tage, um sich von der Niederlage zu erholen.

Aber der Reihe nach.
Am vergangenen Sonntag traten wir die weiteste Reise der Wintersaison an und starteten dennoch zahlreich nach Döbeln (inkl. 4 Fans mit Theresa, Katja, Andi und Lotta). Dort erwarteten uns die Damen vom VfB Leisnig sowie eine Tennishalle, die den Namen eigentlich nicht verdient. Es handelte sich um eine Veranstaltungshalle mit einem grauslichen, aus meiner Sicht für Tennis völlig ungeeigneten Gummibodenbelag und vielen bunten Linien darauf. Die weißen Linien gehörten zum Tennisfeld, die gelben zum Basket-, die blauen zum Handballfeld, bei den grünen grüble ich heute noch...
Jedenfalls war der Boden dergestalt, dass die Bälle beim Aufprall offenbar nicht der Physik gehorchten (Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel), sondern schneller als angekommen und vor allem flacher davonschnipsten. Also wer sich das nach dieser Beschreibung nicht vorstellen kann, fährt am besten nochmal hin.
Bezeichnend war jedenfalls, dass selbst unsere Gegenerinnen uns bedauerten, naja außer Sarah.

Weil - unserer Sarah machte weder das Gegenlicht, noch die Lampe genau überm Aufschlagpunkt, geschweige denn der Boden etwas aus, denn sie zog wie üblich ihr Einzel durch und siegte problemlos. Na gut, vielleicht hätte sie einen Punkt weniger abgegeben auf normalem Boden, mag sein.

Gleichzeitig mit Sarah zog Astrid in das Match. Sie wiegte ihre Gegenerin erst einmal - clever - in Sicherheit und gab ihr einen kleinen Vorsprung von drei Spielen ;-)
Dann meinte Astrid es sei jetzt genug, drehte das Spiel um und gewann es im Satztiebreak. Grandioser Kampf von Astrid. Aber wir kennen sie ja inzwischen, unsere Astrid sorgt immer schon vor dem Sonntagabend für den Krimi. Leider konnte sie im zweiten Satz nicht an den Kampf vom ersten anknüpfen und verlor diesen. Jetzt hofften wir alle auf den Matched-Tiebreak. Zuerst sah es nicht so gut aus. Die Gegnerin ging mit 5:1 in Führung und wir bangten. Aber Kämpferin Astrid kam da erst richtig in Schwung, holte auf und alles war wieder offen. Zum Schluss fehlte leider nur ein wenig Glück oder ein Netzroller mehr auf Astrids Seite, schade sie verlor den Tiebreak denkbar knapp. Aber sie war zum Schluss ganz zu recht stolz auf dieses tolle Spiel - Gratulation!!!

Inzwischen spielte Isabell schon auf Platz 1 und hatte ihrer Gegnerin flugs das erste Spiel abgeknöpft. Aber Isabell fehlte dann doch etwas die Spielpraxis. Sie konnte phasenweise gut mithalten und einige Spiele für sich entscheiden, verlor aber leider beide Sätze.

Ja und was das letzte Einzel anbelangt, mag ich gar nicht richtig drüber schreiben. Aber neben den Problemen mit dem Belag und dem Licht stand ich auch noch komplett neben mir und fand zu keiner Zeit so richtig ins Spiel. Das ärgerte mich total, aber auch mit toller Unterstützung von der Bank, von Theresa und Ramona, klappte nichts. Ich kam mit den so merkwürdig abspringenden Bällen nicht zurecht, der erste Aufschlag kam nicht und nicht mal ein wenig Glück war auf meiner Seite. Nun ja, was solls, abhaken.

Leider kamen wir aus Zeitgründen nicht mehr zum Doppel. Das fand ich besonders wegen Ramona sehr traurig, weil sie extra nur für die Doppel mitkam.
Aber Ramona war darüber hinaus eine tolle Unterstützung, vielen Dank dafür :-)

Den Trost-Sekt gabs wie immer trotzdem. Und trotz der Niederlage hatten wir Spaß und gute Laune auf der Rückfahrt.
Vielen Dank an alle Fans und Coaches, alle nahmen sooo heldenmütig und klaglos die kalte Halle in Kauf. Vielen Dank für Eure Unterstützung.

 

13.11.2016

1.Damen - Auf nach Nischwitz, ...gegen die Damen des Neukieritzscher Vereins

zur schönsten Sonntagnachmittagskaffeezeit machten sich in Punkto Punktspielerfahrung zwei "alte" Hasen und zwei "junge" Kücken sowie eine Fanblockfrau auf den Weg ins sonnige Nischwitz. In Persona: Sarah und Kerstin als "alte" Hasen, Katrin und Ramona als "junge" Kücken in Erwartung ihres ersten Punktspiels und Katja - zwar ohne Trommel, Tröte und Cheerleader-Puschel - dafür aber gut gewappnet mit moralischem Rundumsorglos-Unterstützungspaket.
Ziel war, die Spielfreundinnen von Neukieritzsch aus ihrem Mittagsschlaf zu holen und Spaß beim Tennis zu haben.

Vorweg: wir haben das Punktspiel mit 4:8 verloren, aber das Ziel erreichten wir trotzdem - wir hatten Spaß am Tennis :-)

Wir reisten als Team an und ab - das heißt, Ramona chauffierte uns 5 Damen ganz nach der Devise "hab mein Wagen voll geladen" nach Nischwitz - ein kleiner Ort mit großem Sportpark gleich hinter Wurzen.

Unsere Gegner reisten getrennt an - Familie Patzig getrennt vom zweiten Teil des Neukieritzscher Teams. Nun, ich will hier nicht weiter ausführen, welche leidvollen, zum Teil aber auch schrägen Erfahrungen wir schon mit Familie Patzig (Mama, Tochter, diesmal war Papa Patzig glücklicherweise nicht dabei) machen durften, aber wir sind wieder um einige reicher.

Wir begannen die Einzel regelkonform mit 1 und 3, das heißt Sarah und Katrin gingen zuerst an den Start.
Sarah begann hochkonzentriert gegen die schon bekannte Gegnerin Annett und gewann den ersten Satz sicher und souverän mit 6.2. Die beiden abgegebenen Punkte lagen nur an leichter Nervosität seitens Sarah. Im Prinzip hatte sie da schon der Gegnerin den Nerv gezogen, denn im zweiten Satz lief Sarah zur Hochform auf und führte mit 5:0 als sie dann doch den Faden verlor. Mhmmm, genau weiß ich nicht was die Ursache dafür war, denn inzwischen spielte ich bereits auf Platz 2.
Vielleicht lag es an weniger Konzentration bei Sarah, bei gleichzeitiger aufkommender besserer Spielstärke der Gegnerin und bei zu wenig mentaler Unterstützung? Jedenfalls kam die Gegnerin auf 4:5 heran, bis Sarah endlich den Sack zumachte, den 6 Punkt holte und endlich rüber kam .

Katrin spielte gleichzeitig. Sie kämpfte mit mentaler Unterstützung von Ramona und Katja auf Platz 2 um jedes Pünktchen und schlug sich wacker - ganz im Sinne unseres Vereinsnamens. Auch wenn das Spiel klar verloren ging, so hatte ich doch den Eindruck, dass ein gutes Spiel war und nur durch viel Punktspielpraxis entwickelt sich jeder weiter.

Das dritte Einzel bestritt ich gegen meine "Angstgegnerin" Nicole Patzig. Sie bestand darauf, dass wir das dritte Einzel jetzt spielen und holte mich dafür vom Coaching bei Sarah weg. Mhmmm - wer denkt sich Schlechtes dabei... Nun gut, wir gaben nach und nach dem Einspielen gab es das nächste "Missverständis" hinsichtlich des Aufschlages. Nach Wahlgewinn wählte ich Rückschlag, Frau Patzig verstand es andersherum. Okay, egal, dann begann ich also mit Aufschlag. Aber diese ganze miese Taktiererei nervte, weswegen die ersten Aufschläge besonders gut gelangen - Frau Patzig patzte, die Retourns flogen ins Netz und mein Kommentar zu Ramona nach dem ersten Spiel war - das hat sie nun davon... Schlussendlich kam Frau Patzig im ersten Satz ziemlich unter die Räder mit 1:6, konnte sich dann aber im zweiten Satz auf ihre Vorhand besinnen und ich begriff zu spät, dass jetzt Rückhand angesagt war und verlor den zweiten Satz mit 4:6. Im Tiebreak - mit Sarahs prima mentaler Unterstützung - haben wir sie dann mit 10:4 in die Schranken gewiesen.

Das schönste Einzel war aber das von Ramona. Unser Kücken Ramona sorgte schon zu Beginn für den besten Lacher des Punktspiels. Sie begann nach dem Einspielen mit Aufschlag und als sie grad die Aufschlagposition einnehmen wollte unterbrach sie kurz und begrüßte ihre Gegnerin und alle Zuschauer mit einem lauten "Sport frei", womit sie alle Lacher und alle Emotionen auf ihrer Seite hatte. Und was sie bot in ihrem ersten Punktspiel konnte sich sehen lassen. Sie lief und rannte und kämpfte um jeden Ball. Sie verlor zwar das Match mit 2:6, 2:6, nötigte ihrer Gegnerin aber alle Achtung und einen Haufen Kalorien ab.

Zum Schluss hatten wir tatsächlich noch Zeit für die Doppel. Wir mischten - Sarah und Ramona hofften im zweiten Doppel ein paar Punkte zu erspielen, Katrin und ich gingen als Abschusskandidaten ins erste Doppel. Unser zweites Doppel holte nach anfänglichem Rückstand tatsächlich prima auf und lag fünf vor acht mit nur 3:5 hinten. Dann aber machte Frau Patzig der Sache ein Ende und entschied - regelkonform leider - aufzuhören.

Katrin und ich lagen zu diesem Zeitpunkt mit 0:6 und 0:2 schon weit zurück. Aber wir kämpften um den einzigen und letzten Punkt. Fünf vor acht ging ich zum gefühlt 15. mal bei Einstand zum Aufschlagpunkt, als Frau Patzig das Ende verkündete - auch für uns wie sie meinte. Wir aber einigten uns mit unseren beiden Gegnerinnen auf das Auspielen des letzten Punktes - es war grad so spannend und gleichzeitig lustig. Wir hatten zum Schluss bestimmt 25 mal über Einstand gespielt und verloren den Punkt. Aber egal, es hatte Spaß gemacht und wir gaben uns alle lachend und gegenseitig anerkennend am Schluss die Hand am Netz.

Mit Tröster- und Siegersekt unterm Vollmond auf dem Parkplatz vor der Halle - das war unser Teamabschluss und nochmals vielen Dank an unsere Kücken - Ihr seid superklasse und an unsereren treuesten Fan Katja!!!

 

23.10.2016

1.Damen - Oktobernebel als Vorbote zum Sieg

Zu nahezu nachtschlafender Stunde kämpften sich vier tenniswütige Damen durch den morgendlichen Oktobernebel nach Zwenkau, um den Markranstädter Damen im ersten Winterpunktspiel der Saison die Stirn, oder was vor Vorabend übrig blieb, zu bieten.
Hut ab vor Sarah, Astrid und Sylke, die sich nebst meinereiner so früh aufrafften.

Zu Beginn gab es zwei Probleme. Zuerst standen wir (wieder mal) vor verschlossener Tennishalle, wir waren zu früh, oder der Hallenwart zu spät. Egal - Rückzug in den warmen Wagen und quatschen.

Das zweite Problem hatten glücklicherweise nicht wir, sondern unsere Gegner, deren Nummer 1 nicht auftauchte und auch bis zum Schluss ohne Nachricht fern blieb.
Damit hatten wir schon mal die Nase vorn, zumindest rein mental.

Also rückte die Nummer 2 der Gegner an 1, es wurde eine neue Nummer 2 telefonisch geordert und wir blieben locker und tolerant und ließen Gnade vor (Spiel)Recht ergehen.

Sarah und Astrid starteten in die ersten Einzel.
Zu Sarah ist nicht viel zu sagen. Sie siegte in gewohnter Art und Weise, indem sie die Gegnerin schon beim Einspielen demoralisierte - die Körpersprache der Gegenerin sprach Bände. Dass Sarah im Matched noch zwei Punkte abgab war nur ihrer Übermotivation zuzuschreiben. Die Gegnerin war aber sichtlich dankbar und gerührt ein, zwei Pünktchen abzubekommen. Was mir besonders gut gefiel: Sarah's supertolle Vorhandstops - die Gegnerin konnte irgendwann auch darüber lachen...

Der eigentliche Krimi lief aber nebenan. Astrid hatte eine wirklich starke Gegnerin: jung, motiviert, lauffreudig und einen geraden Schlag. Unsere Astrid - ihrerseits jung, motiviert, lauffreudig UND mit Raffinessen (Stops, Slices) ausgestattet - konnte dann doch im ersten Satz nicht alles umsetzen. Aber egal, Astrid ist eine Kämpferin ganz nach der Devise, erst der letzte Ball ist der entscheidende Ball. Im zweiten Satz - sie hatte sich grad auf Betriebstemperatur gebracht - holte sie dann zum Gegenschlag aus und lag 4:1 vorn. Alle jubelten und hofften. Leider gelang es ihr nicht den Vorsprung zum Satzgewinn zu bringen. Irgendwie war dann der Faden gerissen, die Gegenerin holte auf und gewann den zweiten Satz mit 7:5. Schade, allein diese Aufholjagd von Astrid hätte unbedingt belohnt werden müssen. Aber jeder Punkt zählt...

Inzwischen spielte Sylke im dritten Einzel. Sie startete aufgeregt und gleichzeitig mit einer gewissen LMA-Stimmung und lag - schwupps - gleich mal in Führung. Hoppla - toll, und dann begann sie zu denken... Leider verlor Sylke das Einzel, aber ich glaube, sie hat dennoch sehr viel Selbstvertrauen mitgenommen, denn sie kann es und schafft es - bestimmt im nächsten Punktspiel. Es war ein gutes Spiel für beide Seiten und Sylke konnte viele tolle Punkte erkämpfen. Und letztendlich zählt jedes gewonnene Spiel - wir sehen es zum Schluss.

Okay, ich mache es kurz. Das letzte Einzel ging an uns mit 6:1 und 6:2 und es blieb leider keine Zeit mehr für die Doppel.
Am Ende stand es 4:4 unentschieden nach den Einzel-Matches. Da in diesem Fall die Sätze (auch unentschieden) und die Spiele zählen gewannen wir 35:30 nach Spielen!


Wie gesagt, jedes einzelne Spiel zählt...

Vielen Dank für Eure Unterstützung während des Punktspieles und für Eure Glückwünsche danach.

 

27.06.2015

Super-Samstag in Gohlis: Auf- und Abstiegskampf der 1.Damen und 2. Herren

1. Damen wie vom anderen Stern - Durchmarsch von der Kreisklasse in die Bezirksliga!

Aufgestiegen waren unsere 1. Damen schon vor dem ersten Schlag des Tages. Dank einer SMS-Info der 1. Herren aus Schkeuditz wusste man bereits, dass der direkte Konkurrent der Damen verloren und keine Chance mehr auf den Aufstieg hatte. Unsere Ladys konnten also befreit aufspielen und mit einem verdienten 6:3 Sieg in gebührender Weise den Aufstieg feiern.

Wäre die Sache nicht schon vorher klar gewesen, hätte dieses Spiel durchaus Potential für Dramatik gehabt. Etwas ungewohnt verloren Kerstin, Rike und Ina ihre Spiele teilweise recht deutlich. Die Kohlen aus dem Feuer mussten somit von Sarah, Theresa und Jasmin geholt werden – was sie dann auch mit deutlichen Zweisatz-Siegen taten. Insbesondere Jasmin brillierte mit recht eindrucksvollem Chip and Charge, holte ihre Gegnerin mit kurzen Bällen immer wieder an Netz und spielte anschließend mit einem gekonnten Lop den Punkt ein. So stand es nach den Einzeln 3:3. Nun ist es keine große Rechenkunst um zu erkennen, dass noch zwei Siege benötigt wurden, um den Aufstieg perfekt zu machen (wenn man nicht schon wüsste, dass man aufgestiegen wäre). Informationshalber ist dennoch festzuhalten, dass zwei der drei Doppel im Match-Tiebreak entschieden wurden und das ganze durchaus noch viel nervöser und mit einigen Haaren weniger auf dem Kopf hätte enden können.

Rike, Kerstin und Ina wollten nach ihrer Niederlage etwas gutmachen. Während Theresa und Kerstin mit einem deutlichen 6:2, 6:2 ihren Rivalinnen keine Chance ließen, sorgten Sarah/Rike und Jasmin/Ina für mehr Spannung als gewollt. Beide Doppel verloren den ersten Satz, um sich dann mit gewonnenem Zweitem den Tiebreak zu sichern. Ina und Jasmin waren dabei die ersten die jubeln konnten und dies auch mit ausgelassener Freude taten. Sarah und Rike zogen anschließend nach und nun brachen alle Dämme. Was jetzt auf den Plätzen unserer Anlage ablief, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Passenderweise hätte der Triumphmarsch von Giuseppe Verdis "Aida" ertönen können und die Gänsehaut wäre perfekt gewesen. Die Sektkorken knallten und der Wet-T-Shirt-Contest war eröffnet. Wer gewonnen hat bleibt das Geheimnis des Autors dieses Artikels. Feuchtfröhlich konnte die Aufstiegsfeier bis tief in die Nacht in vollen Zügen genossen werden. Als Fazit des Tages können wir festhalten: wenn wir neben Tennis spielen sonst noch was können, dann feiern. Nochmals unsere herzlichsten Glückwünsche zum Aufstieg in die Bezirksliga!!! Bilder vom Aufstiegsspiel gibt es in der Fotogalerie. Die Statistik zum Spiel findet ihr HIER

                                                               

                                                              Aufstieg in die Bezirksliga!!!

 Das Mannschaftsfoto wurde zur Verfügung gestellt von Lutz Reinboth

 

2. Herren zerfetzen Schkeuditzer Hoffnungen in der Luft und feiern den Klassenerhalt!

Eine überragende Leistung im Abstiegskampf lieferten am vergangenen Samstag beim Super-Saturday (Ab- und Aufstiegskampf der Herren und Damen) unsere 2. Herren gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Schkeuditz ab. Zum Man of the match avancierte dabei ausgerechnet Andi, der mit seinem dritten Karrieresieg überhaupt die Weichen auf Sieg stellte. Gegen einen durchaus talentierten Stefan Eisenreich aus Schkeuditz blieb Andi cool und nutzte seine Möglichkeiten bei Angriffen auf die Rückhand des Gegners, die an diesem Tag schlichtweg nicht vorhanden war. Mit einer fehlerlosen Leistung und Geduld in den wichtigen Momenten fuhr Andi einen verdienten 6:4, 7:5 Sieg ein.

Für einen Moment konnte man glauben, dass heute ein Tag ist, an dem alles gelingen möchte. Denn auch Daniel Filz schnupperte an diesem Tag so nah wie noch nie jemals zuvor an seinem ersten Sieg. Nach verlorenem erstem Satz (5:7) kämpfte Daniel sich zurück und holte sich Satz zwei mit 7:5. Im Match-Tiebreak war er den gemeinen Mondbällen des Gegners jedoch chancenlos ausgeliefert und musste diesen denkbar knapp mit 6:10 abgeben.

Mit gewohnt niederländischer Gelassenheit siegte unsere Nachwuchshoffnung Derk van der Beek mit 6:3, 6:2. Es war ein Spiel ohne große Höhepunkte, in welchem Derk jedoch immer wieder zeigte, was er für eine krachende Vorhandpeitsche auspacken kann. Derks Stärke ist die richtige Mischung aus Konzentration, Geduld und Attacke – wie sein Gegner an diesem Tag leidvoll erfahren musste.

Ebenfalls für Furore sorgte wieder einmal Frank. Nach einem schwer umkämpften 6:0 im ersten Satz – und das ist nicht ironisch gemeint, denn jedes Spiel wurde über mehrere Einstandrunden entschieden – hatte Frank im zweiten Satz etwas mit seiner Konzentration zu kämpfen. Unser zerstreuter Professor schaffte es, eine komfortable 5:2-Führung im zweiten Satz abzugeben, nachdem er einen Matchball mit einem glorreichen Schmetterschlag ins Aus vergeben hatte. In der Folge lud er seinen Gegner mit zahlreichen Fehlern und Netzvolleys dazu ein, ohne viel zu tun auf 5:5 auszugleichen. Die Erinnerung an ein dramatisches Spiel in Delitzsch vor zwei Jahren wurden wieder wach, in denen unser ewiges Talent schon einmal eine 6:0 und 4:2 Führung verspielt hatte. Aber Frank hielt dem Druck stand. Er besann sich wieder auf seine Stärken und begann damit, den gesamten Platz von Grund auf neu aufzuwühlen. Die letzten zwei Spiele waren nur Geduldsspiele, in denen der eine auf die Fehler des anderen wartete. Nach knapp 2 Stunden Spielzeit war es dann soweit und Frank ging mit einem ungläubigen Kopfschütteln zum Netz und nahm die Glückwünsche zu seinem 6:0, 7:5 Sieg entgegen.

Damit stand es 4:2 nach den Einzeln. Ein einziger Sieg im Doppel würde genügen, um den Klassenerhalt zu sichern. Als Doppel-Nr 1 wurde das seit Jahren eingespielte, unschlagbare Duo David/Frank nominiert. Doch ausgerechnet hier sah es so aus, als würde der Tag eine tragische Wendung erfahren. Nach einer locker herausgespielten 5:2 Führung war das Dream-Team kurz davor aufzugeben, da David mit starken Rückenproblemen zu kämpfen hatte. So wurden nacheinander insgesamt sechs Spiele abgegeben – ohne jegliche Aussicht, dass sich etwas bessern würde. Man verlor den ersten Satz mit 5:7 und lag im zweiten 0:1 zurück….

Überraschenderweise sorgten Daniel und Derk mit einem 7:5 zum gleichen Zeitpunkt für den ersten Satzgewinn in den Doppeln und zeigten damit einen Funken Hoffnung. Andi und Sven gewannen ebenfalls den ersten Satz mit 6:4, um dann jedoch mit 0:4 im zweiten zurückzuliegen. Zwei Tie-Breaks wären schon mal sicher. Aber darauf hatten Andi und Sven keine Lust. Großer Mann, was nun? Immer noch berauscht vom Sieg aus seinem Einzel, zog Andi Sven aus dem Tiefschlaf des zweiten Satzes und steuerte mit sechs Spielen in Folge den Weg zum Klassenerhalt. Ja Freunde des Tennissports, ihr habt richtig gelesen: Andi und Sven fuhren mit einem 6:4,6:4 den entscheidenden fünften Punkt für unsere Mannschaft ein und sicherten so für ein weiteres Jahr die erste Kreisklasse. Derk und Daniel verloren in einem engen Tiebreak ihr Doppel noch mit 7:5, 1:6, 9:11. Aber was spielte sich eigentlich auf Platz 1 ab?

David spielte nur noch mit halber Kraft. Das Duo schaute von Spiel zu Spiel ob es Sinn machte, weiter zu spielen. Frank musste über sich hinauswachsen und zwang den Gegner mit kontrollierten, langen Softbällen zu vielen ungezwungenen Fehlern. Plötzlich gewann man auf diese seltsame Art und Weise den zweiten Satz und spielte einen Match-Tiebreak. Zu diesem Zeitpunkt war das Match von Andi und Sven bereits beendet und sorgte für allgemeine Erleichterung auf den Plätzen. Das 10:8 von David und Frank war somit nur noch reine Formsache. Aufgrund der Umstände ist dieser Sieg jedoch nicht hoch genug einzuschätzen. Herzlichen Glückwunsch zum Klassenerhalt an die gesamte Mannschaft! Fotos vom Spiel gibt es wie immer in unserer Fotogalerie, die Statistiken zum Spiel sind HIER EINSEHBAR.

 

 

Abstiegsverhinderer v.l.n.r.: Andi, Sven, Derk, Daniel, David, Frank

 

Endstation Schkeuditz – 1. Herren mit katastrophalem Crash zum Saisonabschluss

Natürlich kann an einem Wochenende wie dem vergangenem nicht immer alles funktionieren. Aber was bitte schön war denn am Samstag mit unseren 1. Herren los? 9:0 hieß es am Ende eines sehr einseitigen Spieltages für den Branchenprimus aus Schkeuditz. Besonders bitter: Jeder unserer Spieler wurde in einem Quick-Fire inklusive Bagel fertig gemacht - d.h. bei jedem Spiel stand ein zu Null-Satz zu Buche. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass es nicht immer ruhig auf den Plätzen zugegangen sein könnte. Dennoch können unsere 1. Herren auf eine erfolgreich absolvierte Saison zurück blicken. Betrachtet man die vielen Nackenschläge, welche die Mannschaft im Verlaufe der Spielzeit immer wieder hinnehmen musste (Rücktritte, Verletzungen etc.), darf man sich über den frühzeitig gesicherten Klassenerhalt durchaus freuen. Wer tapfer genug ist, kann sich HIER DEN ERGEBNISBERICHT ANSEHEN.

An dieser Stelle möchten wir noch ein Wort an den TC Schkeuditz richten: Ihr habt uns dieses Wochenende zweimal Glück gebracht, ein drittes Mal wäre des guten wohl zu viel gewesen. Noch ist euer Aufstieg nicht perfekt, wir glauben aber, dass er euch nicht mehr zu nehmen sein wird und gratulieren zu einer verdammt starken Saison!

 

 

 

14.05.2015

LVB-Wühlschweine fressen 1. Herren mit 5:4

Eine Mannschaft ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied – diese bittere Erkenntnis mussten am gestrigen Feiertag unsere 1. Herren erfahren. Zur absoluten Unzeit um 8:00 Uhr früh bei widrigen klimatischen Bedingungen trafen sich sechs müde Gohliser Jungs, um sich mit der 1. Mannschaft der SG LVB im Kampf um den gelben Filz zu messen.

Einen rabenschwarzen Tag mussten diesmal Stefan und Frank verkraften. Während Stefan mit 6:3, 5:1 kurz vor dem Sieg stand, lief beim Shootingstar der vergangenen Spiele überhaupt nichts mehr zusammen. Doch der Reihenfolge nach.

Warum und weshalb Stefans Spiel urplötzlich von jetzt auf gleich völlig eingebrochen ist, wird für alle Zeit ein unlösbares Rätsel bleiben. Dabei funktionierte bis zur jenen fabelhaften 5:1 Führung so gut wie alles: lange Top-Spin-Schläge, tiefe giftige Slices und erste Aufschlage á la bonne heure. Wie gesagt, bis zu diesem fabulösen 5:1. Auf einmal jedoch verwandelte sich Stefans Gegner in ein regelrechtes Wühlschwein. Wo Stefans Ball in welchem Tempo auch immer landete – schnell, hoch, tief, kurz, langsam, weit – der Gegner schaffte es immer irgendwie gerade noch so in den Ball hineinzurutschen und ihn zurückzubringen. Stefan musste jeden Punkt dreimal machen, um ihn wirklich sicher zu haben. Spiel für Spiel holt der Gegner auf, schaffte es bis in den Tiebreak und zerstörte einfach alles, was Stefan aufbauen wollte.

Ungleich schlechter lief es bei Frank. Gegen einen 14-jährigen Jungspund bewegte sich Frank so agil wie ein Kühlschrank, leistete sich viele haarsträubende Fehler und war ein Schatten seiner selbst. Wer ihn an diesem Tag hat spielen sehen möchte kaum glauben, dass er zuletzt zwei souveräne Siege feiern konnte.

Auch unsere Ballwand Konstantin fand heute seinen Meister. Es ist nicht zu glauben und eigentlich unvorstellbar, aber es gibt eine noch größere und mächtigere Ballmaschine als unseren Konstantin. „Absolutes Anti-Tennis“, schimpfte er später über seinen Gegner. Jener Gegner machte überhaupt keine Anstalten, in irgendeiner Weise Tennis als Spiel zu interpretieren und chippte jeden, aber auch wirklich jeden Ball einfach nur – fast ist man geneigt zu sagen unmotiviert – drucklos zurück. Man kann dieses Spiel nicht beschreiben wenn man es nicht gesehen hat, aber dieses Spiel fand seine Faszination in der Länge der Ballwechsel. Es ging nicht darum, Winner um Winner zu schlagen und direkte Punkte zu erzielen – nein, es ging nur darum, keinen Fehler zu machen. Und Konstantin war es, der zuerst die Geduld verlor und Tennis spielen wollte. Er verlor 2:6, 1:6.

Neben diesen ganzen bitteren Niederlagen möchten wir aber auch die positiven Spiele hervorheben. Daniel zerlegte seinen Kontrahenten mit 6:2, 6:1 in alle Einzelteile, Marc spielte mit einem konzentrierten 6:4, 6:2 erneut sehr stark auf und auch die Doppel waren alles andere als langweilig.

Mit einer Ausnahme. Ausgerechnet Stefan und Frank sollten im 3. Doppel den entscheidenden fünften Punkt für den Gesamtsieg holen. Nach 2:4 in den Einzeln wurden drei Siege im Doppel benötigt, um den Tag mit einer Siegesfeier ausklingen lassen zu können. Die ersten zwei Doppel verliefen auch wie taktisch erhofft sehr erfolgreich. Die Paarungen Daniel / Axel und Marc / Konstantin sorgten für zwei klare Zweisatzsiege. Was aber im dritten Doppel geschah, grenzte an eine Verschwörung mit den Naturgewalten. Nichts, aber auch wirklich gar nichts funktionierte beim zuletzt noch so erfolgreich agierenden Duo Stefan / Frank. Der erste Satz war nach gefühlten zehn Minuten vorüber. Stefans Wühlschwein flog wie ein Irrwisch über den Platz und grub jeden noch so erfolgreich aussehenden Ball noch irgendwie aus dem Sand, hatte auf jede Aktion die bessere Antwort und den Wind auf seiner Seite. Erst hatten sie kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu. Symbolisch dazu schmiss sich Frank verzweifelt zweimal erfolglos in die rote Asche, um die Geschosse des Gegners noch zu erreichen. Mehr als ein paar blutige Kratzspuren sprangen bei diesen unglückseligen Aktionen jedoch nicht heraus.

Schlussendlich ist zu sagen, dass die Mannschaft stark gekämpft und sehr unglücklich mit 4:5 am Ende verloren hat. Hoffen wir auf bessere Spiele in den nächsten Tagen. Kopf hoch Jungs, ihr reißt das Ruder noch rum! Zum Ergebnisbericht HIER KLICKEN.

 

 

 

Die Titanic taucht wieder auf - Epischer Sieg für 2. Herren!

                                                                                                                                                                                                             09.05.-10.05.2015

Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven. Ein Spektakel, für das man hätte Eintritt verlangen müssen. Während in Hollywood Millionen für teure Drehbücher ausgegeben werden, erhält man bei uns in Gohlis Nervenkitzel für lau. Mit einem sagenumwobenen 5:4 kämpfte unsere 2. Herrenmannschaft die Tennisgötter von der Elbe regelrecht nieder.

Jugend voran

Zum viel gefeierten „Man of the match“ avancierte Jungstar Derk van der Beek. Er holte sowohl im Einzel als auch im Doppel entscheidende Punkte und blieb während des Match-Tiebreaks im alles entscheidenden Doppel kalt wie eine Hundeschnauze. Kein Fehler, zwei Bombenaufschläge im richtigen Moment und die Ruhe selbst führten zu einem 2:6, 7:5, 10:3 zusammen mit Altmeister Ralf, der sichtlich erschöpft, aber glücklich, auf die Spielerbank sank. Zuvor erlitt Ralf mit 6:2, 2:6, 4:10 eine bittere Niederlage, ebenfalls im Match-Tiebreak.

Das zweite Kapitel von „Jugend voran“ schrieb Florian Hanske. Florian war bereits am vergangenen Wochenende gegen den Nachwuchs der SG LVB erfolgreich und knüpfte nahtlos an seinen Erfolg an. Mit 6:1, 6:4 wies er seinen Gegner in die Schranken.

Für den 3. Sieg in den Einzeln sorgte Aushilfskapitän Frank, der am Vortag bereits für die 1. Herren triumphierte und zu Beginn etwas müde auf dem Platz wirkte. Nach abgelegter Anfangsnervosität steigerte sich Frank und beherrschte seinen Gegner mit traumwandlerischer Sicherheit und siegte hochverdient 6:3, 6:1.

Neues Traumduo am Tennisfirmament?

Mit einem taktischen Kniff in der Doppelaufstellung bewies die Mannschaft ein goldenes Händchen. Nach 3:3 aus den Einzeln wurden noch zwei Siege benötigt. Das erste Doppel wurde in Kombination mit Frank und Alex bestmöglich aufgestellt, die Jugendspieler Florian und Derk gesplittet, um Ihnen mit Sven und Ralf erfahrene Doppelspieler zur Seite zu stellen. Dieser gewiefte Schachzug sollte sich als der entscheidende Moment herauskristallisieren.

Während Alex und Frank als neu formiertes Doppelduo von Beginn an harmonierten, als würden sie schon jahrelang zusammenspielen und am Netz alles abräumten, was abzuräumen war, gestaltete sich das Schauspiel auf den anderen Plätzen nicht ganz so deutlich. Immer wieder ging es hin und her, Führungen wurden verspielt, Rückstände aufgeholt und wieder abgegeben – es war eine einzige Achterbahnfahrt über mehrere Runden. Mit dem 6:2, 6:2 Sieg von Alex und Frank hoffte man, dass dies die zwei anderen Doppel-Paarungen weiter motivieren würde. Sven und Florian gaben alles, konnten sich der ihnen gegenüberstehenden Übermacht jedoch nicht erwehren. Anders hingegen Ralf und Derk. Mit einem finalen Vorhandfehler der im Netz landete, sorgte der Gegner für den erlösenden Matchball. Unter dem viel umjubelten Beifall der Mitspieler fielen sich beide Akteure in die Arme und ein episches Match fand ein plötzliches Ende. Fotos zum Spiel gibt es wie immer in unserer Fotogalerie, der Ergebnisbericht ist  HIER ZU BESTAUNEN.

 

1. Damen gewinnen Schlacht von Neukieritzsch 5:4

Mit dem 13. Sieg hintereinander bauen unsere Damen ihre rekordverdächtige Serie weiter aus. Die Ergebnisse im Spielbericht können den außenstehenden Beobachter nur erahnen lassen, mit welcher Intensität die Schlacht von Neukieritzsch geführt wurde. Mit zwei Match-Tiebreaks in den Einzeln (mit je einem Sieger auf beiden Seiten) und einem entscheidenden Tiebreak im Doppel des 2. Satzes von Jasmin und Lisa wurde den Spielerinnen alles abverlangt. Da der Autor dieses Berichtes zum gleichen Zeitpunkt selbst für die Herrenmannschaft angetreten ist, gibt es von diesem spektakulären Spiel leider keine Fotos.

Seit mehr als einem Jahr sind unsere Frauen nun schon ungeschlagen, saisonübergreifend konnten so zwei Aufstiege und spektakuläre 13 Siege hintereinander gefeiert werden. Die letzte Niederlage stammt vom 30.03.2014 ausgerechnet gegen den nächsten Gegner aus Wurzen, wo unsere Ladys am 14.05.15 um 13:30 Uhr antreten werden. Wer also am kommenden Feiertag einen Ausflug machen möchte, unsere Mädels freuen sich auf Unterstützung! Der Ergebnisbericht ist HIER EINSEHBAR

 

1.Herren erleiden Rückschlag

Debütanten-Ball herrscht derzeit bei unserer 1. Herrenmannschaft. Nachdem letzte Woche Marc sein erfolgreiches Debüt im Kreise der Erlauchten feiern konnte, zog am vergangenen Wochenende unser ewiges Talent Frank Zimmermann mit einem entspannten 6:0, 6:2 und einem Sieg im Doppel (4:6, 6:0, 10:4) zusammen mit Stefan nach. Dennoch konnte eine unglückliche 3:6 Niederlage gegen den 1. TC Markranstädt nicht vermieden werden. Angetreten mit dem U14-Nachwuchsstar Florian Daffner (im deutschlandweiten Ranking unter den Top 50) und dem ehemaligen DDR-Vizemeister Gunter Baumann, fuhr Markranstädt schlussendlich den verdienten Sieg ein. Ein kleiner Hoffnungsschimmer schwirrte dennoch über unsere Anlage: Das Comeback von Christian war zwar nicht von Erfolg gekrönt, dennoch bot Christian nach mehr als einem Dreiviertel-Jahr Verletzungspause eine ordentliche Leistung gegen einen spielstarken Gegner. Die erste Chance zur Wiedergutmachung gibt es am Donnerstag, 14.05.15. um 9:00 Uhr auf heimischer Anlage gegen die SG LVB. Fotos zum Spiel gibt es in unserer Fotogalerie. Zum Ergebnisbericht klicken

  

 

 

2. Herren kapitulieren in Little Wimbledon

 

Es war ja fast zu erwarten, dass nach zwei Siegen zum Saisonauftakt eine Mannschaft unter der statistischen Wahrscheinlichkeit einer Niederlage leiden musste. In diesem Fall betraf es am vergangenen Wochenende unsere 2. Herren.

 

Mit einer schmachvollen 1:8-Packung wurden diese am Samstag von der Kunstrasenanlage in Markranstädt geschossen. Den berühmten Anwesenheitsnachweis sicherte uns Alex Krasselt mit einem Krimi im Match-Tiebreak. Ohnehin war es wieder einmal Alex, der mit seinen Kommentaren auf und abseits des Platzes für einzigartige Unterhaltung sorgte. Immerhin blieb dieses Mal sein Schläger von Alex‘ Unmut während des 1. Satzes verschont. Diesen Job übernahm an dieser Stelle unsere Ruhe in Person, Frank Zimmermann. Mit einem markerschütternden Urschrei beim Stande von 2:6, 1:2 wurde deutlich, dass ihm heute nicht immer alles gelang. Anschließend überkam ihn die Unsitte, seine Wut an seinem Schläger auszulassen und feuerte selbigen gegen den Zaun. Es sollte sein einziger erwähnenswerter Höhepunkt an diesem Tag auf dem Platz bleiben.

 

Da aber an diesem Tag auch bei allen anderen Spielern nicht viel zusammenlief, schieben wir die ganze Misere einfach mal den ungewohnten Platzverhältnissen zu. Wir gehen davon aus, dass schon am kommenden Sonntag die Chance zur Wiedergutmachen im Heimspiel gegen die 2. Mannschaft vom TV Torgau genutzt werden kann. Den Ergebnisbericht zum Spiel kann man HIER BEGUTACHTEN.

 

Rasentennis im Little Wimbledon in Markranstädt. Es fehlten nur die obligatorischen Erdbeeren mit Sahne.

 

 

 

 

Achtungserfolg für U18-männlich

 

Einen ersten Achtungserfolg erzielten am Sonntag unsere Nachwuchshoffnungen der U18-männlich. Mit einem ehrenwerten 3:3-Unentschieden bei den spielstarken Sprösslingen der LVB erzielten unsere Jungs ein respektables Ergebnis. Die Siege für den TCWG fuhren Marc Dressler und Florian Hanske sowohl im Einzel als auch gemeinsam im Doppel ein. Herzlichen Glückwunsch Jungs – und weiter so! Zur Ergebnisübersicht KLICKEN.

 

 

1. Herren triumphieren zum Saisonstart - We love to entertain you!

 

Mit einem krachenden Ass eröffnete Kapitän Daniel Dräger die Punktspielsaison der 1. Herren gegen den TSV 1893 Wahren und ließ damit von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer heute den Platz als Sieger verlassen sollte. Dennoch hieß es lange Zeit zittern. Die unerschrockenen Mannen der Gegner erwiesen sich als zäh und widerspenstig und wollten sich nicht so leicht geschlagen geben.

Debütant Marc überzeugt

Als Beispiel dafür dient unser Debütant und Nachwuchshoffnung bei den 1. Herren, Marc Dressler. Er gewann dank einer überzeugenden Leistung mit 6:0, 6:0 und ließ seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Gnadenlos servierte er Aufschläge mit dem Prädikat weltklasse und völlig unbeeindruckt vom Geschehen zögerte er auch nicht, seine gefährliche Vorhandpeitsche einzusetzen, wenn er es für nötig erachtete. Zur Verwunderung aller zog sich sein letztes Aufschlagspiel allerdings gut eine Viertelstunde in die Länge, bevor Marc endlich den Sack zu machen konnte.

Während unsere Ballwand Konstantin (6:2, 6:1) und Slicer-Meister Stefan (6:0, 6:3) jeweils lockere Siege einfuhren, boten die Spiele von Axel und Tim spannungsgeladene Ballwechsel, welche jeweils zu Gunsten der Gegner im Match-TieBreak entschieden wurden. Zugegeben, es ist immer schwer gegen einen Trainer zu spielen - und Tims Gegner war ein solcher. Aber Tim fing sich nach einer schwachen Vorstellung im 1. Satz (mit mal wieder einem fliegendem Schläger gegen den Zaun) und konterte seinen Rivalen während des zweiten Satzes teilweise in Weltklasse-Manier aus. Der Tie-Break begann unglücklich mit einem Doppelfehler, weitere knappe Linienbälle im Verlaufe des Spiels besiegelten Tims heutiges Schicksal.

Die anschließenden Doppel sorgten für Furore. Zum einen feierten Daniel und Marc mit ihrem ersten gemeinsamen Triumph (6:2, 6:2) den entscheidenden fünften Punkt für den Gesamtsieg, zum anderen brachte das Duo Stefan und Axel den Gegner dazu, den Glauben an die Welt zu verlieren.

Comeback des Tages

Stefan und Axel lagen bereits 1:6, 0:4 zurück, als irgendetwas dafür sorgte, dass die beiden eine fulminante Aufholjagd starteten und die nächsten sechs Spiele in Folge sowie den anschließenden Match-Tiebreak mit 10:4 für sich entscheiden konnten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerten sich unsere zwei Altmeister in einen Rausch und zwangen den Gegner zu immer mehr Fehlern, was sich letztendlich auch im Nervenkostüm der Kontrahenten bemerkbar machte.

Damit senden unsere 1. Herren einen ersten Gruß an den Erzrivalen Schkeuditz, wo es am 27.06. zum finalen Showdown der Saison 2015 kommen wird. Bilder zum Spiel gibt es in unserer Fotogalerie, der Ergebnisbericht ist HIER EINSEHBAR.

 

 Links: Die Comebacker Stefan und Axel. Rechts: Premierensieg des Duos Daniel und Marc

 

 

 1. Damen grüßen von der Tabellenspitze

Gleich zu Beginn des ersten Spieltages setzen sich unsere Damen mit einem 8:1-Sieg gegen den SV Chemie Böhlen an der Tabellenspitze fest. Mit teilweise imponierender Spielweise besiegten Ina, Jasmin und Daniela ihre Gegnerinnen im Schnelldurchgang mit 6:1, 6:0 und 6:0, 6:0. Bei den Spielen von Theresa, Kerstin und Sarah entwickelten sich hingegen lange Ballwechsel auf höchstem Niveau. Während Theresa ihre Gegnerin im ersten Satz locker im Griff hatte, musste sie im zweiten mehr und mehr kämpfen, hielt den immer stärker werdenden Grundschlägen ihrer Kontrahentin jedoch stand und siegte hochverdient mit 6:1, 6:3.

Ähnlich wie bei den Herren hatten zwei Spielerinnen besonders viel Lust und Laune am heutigen Tag Tennis zu spielen und kosteten die volle Distanz über den Match-TieBreak aus. Kerstin besiegte ihre um vier Leistungsklassen höher eingestufte Konkurrentin nach hartem Kampf mit 4:6, 6:2, 11:9. Sarah hatte nicht ganz so viel Glück und musste sich nach gewonnenem ersten Satz noch mit 6:2, 3:6, 4:10 geschlagen geben. Mit einem 5:1 Zwischenergebnis und damit sicheren Sieges gewiss, ließen sich die Doppelspiele um einiges einfacher spielen. Alle drei Doppel wurden eindrucksvoll gewonnen und der Sieg anschließend gebührend gefeiert.

Bilder vom Spiel gibt es in unserer Fotogalerie. Die vollständige Ergebnisübersicht ist HIER EINSEHBAR.